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Fahrplan für den Burgwall

Verschönerung im Blick Fahrplan für den Burgwall

Die Stadt Rodenberg hat mit Blick auf die 400-Jahrfeier eine Strategie für die weitere Verschönerung des Burgwall-Geländes. Christel Oberheide von der Arbeitsgruppe Burgwall informierte im Ausschuss für Familie, Jugend und Soziales über die Ergebnisse der jüngsten Beratungen.

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Das Klangspiel soll von Privatleuten gepflegt werden – die Arbeitsgruppe wünscht, dass es erhalten bleibt.

Quelle: gus

Rodenberg. Der Burgwall soll noch stärker frequentiert werden, und dies möchte die Arbeitsgruppe mit mehr Attraktionen für Kinder und Jugendliche erreichen. Ein Klettergerüst für ältere Kinder wurde daher als Ergänzung des Spielplatzes vorgeschlagen. Dieses ist aus Holz gefertigt und verfügt über zwei Türme, die mit einer Hängebrücke verbunden sind.

 Die Kosten betragen inklusive Montage rund 12500 Euro. Allerdings muss dann nicht auch noch Sand aufgeschüttet werden. Als Fallschutz reicht die Wiese, die sich unter dem Gerät befinden wird. Wunsch Nummer eins der Eltern war ein Baumhaus gewesen, doch dafür fehlen am Burgwall die geeigneten Bäume, ergänzte Marlies Berndt-Büschen.

 Ebenfalls kommen soll nun eine 4,50 Meter hohe Kletterpyramide, die preislich inklusive Montage und Fallschutz bei etwa 7000 Euro liegt. Eine Aussichtsplattform könnte zur Pyramide noch hinzukommen.

 Außerdem rät der Arbeitskreis zur Pflasterung des Grillplatzes in der Nähe der Aue. 31 Quadratmeter misst die Fläche. Auch die dortige Hütte soll renoviert werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 5000 Euro und enthalten die Einrichtung eines Bereichs, auf dem ein tragbarer Grill postiert werden kann.

 Nach dem Willen der Gruppenmitglieder sollen die Klangkörper auf der Wiese vor dem Wall in jedem Fall erhalten bleiben. Dazu rufen die Politiker ein Patenschaftsprojekt aus. Dies gilt sowohl für das Klangspiel als auch für den Barfußpfad. Der Arbeitskreis wünscht sich zwei Paten, die sich um den Erhalt der Objekte kümmern. Es könne sich auch ein Pate für beide Objekte melden. Vereine seien ebenfalls aufgerufen, sich zu bewerben. Findet die Stadt keinen Paten, sollen die Klangelemente demontiert und eingelagert werden.

 Uwe Märtens und Catrin Döpke (SPD) hakten nach: Worin besteht der derzeit für die Gemeinde nicht zu leistende Arbeitsaufwand? Ein Problem ist nach Worten Oberheides, dass die Arbeitsmaschinen für den Bereich zu groß sind. Ingo Heuser ergänzte: Es sei mühevolle Kleinarbeit per Hand nötig, um den Objekten gerecht zu werden. Um zumindest das Rasenmähen zu erleichtern, soll das Klangspiel mit Fliesen umrandet werden.

 Nach wie vor sorgt das Thema Hundekot für Gesprächsstoff. Auch generell bildet Unrat ein Problem. Der Arbeitskreis sprach sich einerseits für zusätzliche Abfalleimer aus. Verbote gelten ohnehin, so Oberheide, doch den Politikern bleibe nur der Appell an die Vernunft der Hundehalter. Und neue Hinweisschilder seien aufzustellen. „Wir sollten alles in unserer Macht stehende tun, aber wir werden es nie schaffen, dort alle Probleme zu beseitigen“, sagte Günther Wehrhahn.

 Ein weiteres Ziel war gewesen, auch kleinen Kindern Spielmöglichkeiten zu verschaffen. Dieser Punkt kam nun im Fachausschuss recht kurz. Zwei Torpfosten zum Fußballspielen sollen aufgestellt werden, die aber auch eher von den größeren Kindern genutzt werden dürften. Hinzu kommen Sitzbänke.

 Unterm Strich rechnet die Arbeitsgruppe mit Kosten von etwa 30000 Euro. Für 2014 waren 20000 Euro in den Haushalt gestellt worden, wovon noch 15000 Euro unverbraucht sind. Weiteres Geld kommt in den Etatentwurf für 2015. Vor der 400-Jahr-Feier am 1. Mai sollen die neuen Attraktionen installiert sein. gus

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