Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Fehlalarme häufen sich

Defekte Anlagen Fehlalarme häufen sich

In Rodenberg hat es die Feuerwehr immer häufiger mit Fehlalarmen zu tun. Während die Brandbekämpfer im gesamten Jahr 2015 elfmal ausrücken mussten, ohne dass ein Feuer ausgebrochen war, stieg die Zahl im laufenden Jahr bis jetzt bereits auf 13.

Voriger Artikel
Wiedersehen macht glücklich
Nächster Artikel
Viele Vorteile – ein Wermutstropfen
Quelle: Symbolfoto (dpa)

Rodenberg. Für Gemeindebrandmeister Jürgen Wilkening ist auf den ersten Blick „kein Grund erkennbar“, warum die Anlagen häufiger Alarm schlagen. Allerdings vermutet er, dass immer mehr Firmen in den Brandschutz investieren und somit schlicht mehr entsprechende Anlagen vorhanden sind.

Heißer Staub kann Alarm auslösen

Und diese reagieren mitunter fehlerhaft. So berichtet Wilkening etwa davon, dass Spinnen oder heißer Staub dafür verantwortlich sein können, dass eine Brandmeldeanlage Signal gibt. Gerade ins Industriegebiet am Krümmeweg musste die Feuerwehr Rodenberg in diesem sowie im vergangenen Jahr sechsmal ausrücken, nur um dann festzustellen, dass es gar nicht brennt.

Allerdings sei es bei den dortigen Unternehmen wie etwa Gissler & Pass oftmals der Fall gewesen, dass die Meldeanlagen durch Arbeiter von Fremdfirmen ausgelöst worden. „Da kommt der Heizungsmonteur, raucht eine Zigarette – und schon haben wir einen Alarm“, erklärt Wilkening.

Da es in dem Gebiet aber schon öfter zu Ernstfällen gekommen ist, hat der Gemeindebrandmeister dort keine Probleme mit Fehlalarmen. Grundsätzlich könne ja niemand etwas dafür, wenn eine Brandmeldeanlage defekt ist und anschlägt. „Meist können die Kameraden, die etwa von der Arbeit kommen, schnell wieder abrücken“, so Wilkening.

Kosten für Verdienstausfall

„Ärgerlicher ist da ein anderer Fall in der Samtgemeinde, wo wir mehrmals hinmussten und nie etwas war“, so der Gemeindebrandmeister, der nicht ins Detail gehen wollte. Dort sowie bei Fehlalarmen an der Krümmestraße werden im Übrigen knapp 600 Euro fällig. Darin sind etwa Kosten für Verdienstausfall und die Instandhaltung der Fahrzeuge enthalten.

Das heißt jedoch nicht, dass jeder, der die Feuerwehr in dem Glauben alarmiert, einen Brand ausgemacht zu haben, zur Kasse gebeten wird, sollte es doch kein Feuer geben. „Das passiert nur bei groben Unfug“, sagt der Gemeindebrandmeister. Und das komme glücklicherweise maximal einmal im Jahr vor. js

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg