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Feiern in Versform

Beste Stimmung + Schützenkönige Feiern in Versform

Bei diesem Fest hat es kaum jemanden auf den Stühlen gehalten: Als die Schaumburger Musikanten am Schützenfestmontag im großen Festzelt aufspielten, schunkelten und klatschten bald sämtliche Besucher.

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Oberst Michael Grädener trägt seine Ansprache in Versen vor

Quelle: gus

Rodenberg (gus, kle). Und das waren nicht wenige, selbst die Stehplätze waren sehr begehrt, nachdem die Bänke schon voll besetzt waren. „Auf dieses bürgerliche Miteinander können wir stolz sein“, freute sich Bürgermeister Ralf Sassmann. Fast 800 Liter Freibier waren außerdem durch Spenden für das Fest zusammengekommen – und am Nachmittag bereits aufgebraucht.

 Für eine besondere Premiere sorgte Oberst Michael Grädener. Aus Anlass des Jubiläumsjahres „400 Jahre Stadtrechte Rodenberg“ und des 150. Geburtstages von „Max und Moritz“ trug er seine Rede in Versform vor. Dabei ließ er die Stadtrechtevergabe sowie das Stadtfest 400 Jahre später auf ganz und gar erfrischende und humorvolle Weise Revue passieren.

 Einen kleinen Seitenhieb gegen die Lauenauer, die anders als Bad Nenndorf, Apelern, Hülsede und Auetal keinen Vertreter zum Bürgerschützenfest geschickt hatten, konnte sich Grädener in seinem Vortrag dann doch nicht verkneifen. Bei einem angeblichen Gespräch zweier „Nachbarn“ Rodenbergs habe er deutlich gehört, wie sich der eine freute, dass sein Kurort sich auch Stadt nennen darf. „Der andere erkennt mit Schrecken: Wir bleiben auf der Karte nur ein Flecken.“

 Ernst wurde es dann wirklich, als Grädener gemeinsam mit den Gästen kürzlich verstorbener Rodenberger gedachte – darunter Dietrich Hudalla, der selbst viele Jahre im Schützenfestkomitee aktiv war und vor allem die Heimatnachmittage am Sonntag immer wesentlich geprägt hatte, sagte Grädener anerkennend. Auch sein eigener Vater, Wilfried Grädener, selbst einst Mitglied des Komitees, war im vergangenen Jahr verstorben.

 Für 40-jährige Mitarbeit im Schützenkomitee wurde schließlich Horst Tegtmeier geehrt, der nach den Worten von Bürgermeister Sassmann unter anderem 20 Jahre lang fürs Kinderschützenfest verantwortlich war. Grädener dankte zudem dem Verwaltungsmitarbeiter Günther Wehrhahn, der 35 Jahre lang Ansprechpartner im Rathaus für das Festkomitee gewesen war. Diese Aufgabe hatte in diesem Jahr erstmals Martin Schellhaus übernommen, dem Grädener schließlich ebenfalls für seine gute Arbeit dankte.

Schützenkönig

Schützenkönig

Rodenbergs neuer Schützenkönig ist schon längst eine Institution beim Bürgerschützenfest. Heiko Katurbe, bis 2013 noch Schützenoberst und nach seinem Abtritt zum Ehrenoberst befördert, hat am Montag das mit Abstand beste Schießergebnis erzielt. 30 Ringe standen bei Katurbe zu Buche – das ist das bestmögliche Resultat. Platz zwei belegte Dirk Schönfeld (28 Ringe, Stechen neun), Dritter wurde Sebastian Klein (28 Ringe, Stechen acht), der im Jahr 2008 die Königskette getragen hatte. Katurbe ahnte wohl schon, dass er ordentlich geschossen hatte. Denn bereits während des Festaktes zeigte sich der Ehrenoberst in bester Laune (Bild). Den Titel „König der Könige“ sicherte sich im Wettstreit der früheren Majestäten Hartmut Sassmann (30 Ringe) vor Jörg Rommel und Sebastian Klein. Neu war ein Schießen aller ehemaliger Jungschützenkönige. Dabei setzte sich Dirk Sassmann vor Horst Tegtmeier und Ralf Sassmann durch. Der neue Jungschützenkönig heißt Philipp Suchy und stammt aus Algesodrf. 

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