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Fischsterben machen den Anglern Sorgen

Rodenberg / Schlossgraben Fischsterben machen den Anglern Sorgen

„Diverse Fischsterben“, die der Rodenberger Fischereiverein „nicht an die große Glocke gehängt“ hat, lassen die Alarmglocken klingeln.

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Wie hoch der Schlamm unter dem Wasserspiegel im Schlossteich ist, soll von der Rodenberger Verwaltung ermittelt werden.

Quelle: bab

Rodenberg. Rodenberg (bab). Der Verein hält es für notwendig, den Schlossgraben zu entschlammen, damit sich der Wasserstand erhöht. Vereinsvorsitzender Martin Schmeiche hat die Situation dem Ausschuss für Bauangelegenheiten, Stadtentwicklung und Umwelt vorgetragen. Die Verwaltung wurde vom Ausschuss beauftragt, die tatsächlichen Gegebenheiten zu ermitteln und eine Kostenschätzung vorzulegen.

 Durch den permanenten Laubeintrag habe sich der Wasserstand „dramatisch verringert“, sagte Schmeiche. Nach seinen Angaben liegt er momentan bei 80 Zentimetern. Die Löcher im Wall, die durch Bisamratten verursacht worden sein, täten ihr Übriges, obwohl Wasser aus der Aue nachgepunmpt werde. „80 Zentimeter sind definitiv zu wenig“, sagte Schmeiche.

 Laut Verwaltung liegt die letzte Entschlammung etwa 15 Jahre zurück und habe 35000 gekostet. Schmeiche sprach von dem Jahr 1993 und sagte, es sei damals zu wenig Material entfernt worden. „Irgendwann wird man es entschlammen müssen“, räumte Jörg Döpke von der Bauverwaltung ein, da dies jedoch ein „erheblicher Aufwand“ sei, könne dies nur in längeren Zeitabständen geschehen. Döpke stellte aber klar: „Das ist auch nicht das klassische Forellengewässer.“ Der Fischereiverein wäre schon froh, wenn der Besatz sich erholt. „Wir haben etliche Großkarpfen verloren“, sagte Klubchef Schmeiche.

 Der Ausschuss stimmte für den Antrag, den die SPD bei der Sitzung stellte, den Teich zu überprüfen. „Der Fischereiverein soll dann sagen, ob das geht oder nicht“, sagte Dieter Leistikow (SPD). Außerdem soll eine Kostenschätzung vorgenomen werden.

 Den Bisamratten sei die Verwaltung bereits mithilfe eines Schädlingsbekämpfers zu Leibe gerückt, der diese gefangen und umgesiedelt habe, hatte Döpke zuvor berichtet. Auch der Mönch zur Regulierung des Wasserstandes sei abgedichtet worden. Mittelfristig sollen auch dessen Bretter erneuert werden.

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