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Förderschule: Sanierung erst 2018

Rohrkrepierer Förderschule: Sanierung erst 2018

Die Sanierung des Schulhofs der Förderschule am Deister in Rodenberg, den die Einrichtung gemeinsam mit der Julius-Rodenberg-Schule nutzt, kann erst frühestens im Jahr 2018 beginnen. Das erklärte Kreisbauamtsleiter Fritz Klebe auf Anfrage. Die Information war im Kreistag durchgesickert.

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Der Pausenhof sieht öde und verbraucht aus – und weil außerdem die Kanäle marode sind, bleibt der Zustand vorerst.

Quelle: gus

Rodenberg. Randbereiche des Hofes habe die Verwaltung bereits in Angriff genommen, doch bei der Überprüfung der großen asphaltierten Hauptfläche sei festgestellt worden, dass sich die darunter befindlichen Abwasserrohre in einem desolaten Zustand befinden. Die Instandsetzung beziehungsweise Erneuerung der Abwasserversorgung würden alleine mit etwa 120000 Euro zu Buche schlagen, sagt Klebe. „Zusammen mit den Planungswünschen der Schule sprengt das den finanziellen Rahmen“, so Klebe.

Unterschiedliche Bewegungsangebote

Uwe-Jens Eberhardt, ehemaliger Rektor der Grundschule, und Andreas Oelke, Leiter der Förderschule, hatten dem Landkreis ein Konzept zur möglichen Umgestaltung des Schulhofs vorgelegt, an dem sich der Landkreis auch orientieren möchte. Darin ist unter anderem vorgesehen, einen Teil der Asphaltfläche aufzubrechen und dort unterschiedliche Bewegungsangebote zu schaffen – beispielsweise eine kleine Hügellandschaft mit natürlichen Bestandteilen wie Sandsteinen und Baumstämmen. Hochbeete, Hecken und Ruheecken als Rückzugsmöglichkeit für ältere Jugendliche der Förderschule gehören ebenfalls dazu.

Da es wenig Sinn mache, den Veränderungswünschen nachzukommen und die darunter befindlichen Rohre unangetastet zu lassen, sei es Stand jetzt so vorgesehen, für das Jahr 2017 etwa 30000 Euro in den Haushalt des Kreises aufzunehmen, um die gesamten Planungskosten abzudecken, erklärte Klebe. Im Jahr 2018 könnten entsprechende Mittel in den Haushalt aufgenommen werden, um die Modernisierung zu finanzieren. 300000 Euro wäre dafür nach Klebes Schätzungen in etwa fällig.

Politik muss mitspielen

Damit das passiert, muss allerdings auch die Politik mitspielen. Und das nicht aufseiten des Kreises. Da die Julius-Rodenberg-Schule von der Samtgemeinde Rodenberg unterhalten wird, müssen auch die hiesigen Politiker über einen Finanzierungsanteil entscheiden. Sollte die Politik grünes Licht geben, könne sich Klebe vorstellen, dass in den Sommerferien 2018 der Schulhof komplett modernisiert werden kann. js

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