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Förderschule mit neuer Leitung

Zuckertüte für neuen „Chef“ Förderschule mit neuer Leitung

Mit seinen 49 Jahren hätte Andreas Oelke wohl kaum gedacht, dass er noch einmal eine Schultüte in Händen halten würde. Doch bei seinem Empfang als neuer Leiter der Förderschule am Deister befand sich eine solche „Zuckertüte“ unter den zahlreichen Präsenten, die ihm Schüler und Kollegen überreichten.

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Andreas Oelke mit Schultüte.

Quelle: gus

Rodenberg. In die Schultüte hatten Mädchen und Jungen aus der achten Klasse zunächst vor den Augen des neuen Direktors mehrere Gegenstände gefüllt: Ein Fußball, „weil die ständig in der Aue landen“, „Nerven wie Drahtseile für stressige Tage“, ein Kugelschreiber, „weil man die immer verliert“, und ein Kaffeebecher, „wenn Sie mal müde sind“, gehörten zu den Geschenken.

Oelke bekam aber noch viel mehr: Seifenblasen, einen Luftballon, einen Kuchen und darüber hinaus Lieder und Vorführungen aller Klassenstufen. Kurz und bündig formulierte es die dritte Klasse bei der Übergabe ihres Geschenkkorbs: „Schön, dass Du hier bist.“

Im Namen des Personalrats wünschte Simone Fischer dem neuen Leiter „Gelassenheit, Weisheit, Mut und Erfolg“. Wer da in der Mensa auf dem ersten Stuhl am Mittelgang saß, wurde allen Besuchern unmissverständlich verdeutlicht: Ein Zettel mit dem Wort „Chef“ klebte an der Rückenlehne.

Oelke bedankte sich für den überschwänglichen Empfang. „Ich bin ganz überwältigt“, gestand er ein. Er sei überrascht, wie gut die Schüler singen können und wie viel Einfallsreichtum sie mit ihren Geschenkideen bewiesen haben. Binnen kürzester Zeit sei die Schule am Deister für ihn bereits zu „meiner Schule“ geworden. „Ich fühle mich pudelwohl und freue mich auf die Arbeit“, betonte Oelke.

Dieser war zuvor neun Jahre lang Direktor der Bert-Brecht-Schule in Barsinghausen gewesen. Oelke bedankte sich bei Sabine Dannewitz und Birgit Pitoll, die die Schule ein Jahr lang kommissarisch geleitet hatten. Er sei sicher, dass der Arbeitgeber dafür noch keine Dankesworte habe ausrichten lassen. gus

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