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Für Buchen-Zauber begeistern

Rodenberg / Süntelbuchen Für Buchen-Zauber begeistern

Die Lokale Agenda 21 Rodenberg wünscht sich neue Süntelbuchen für den Bereich der Stadt Rodenberg.

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Das „Tal der Süntelbuchen“ soll von der Bad Nenndorfer Süntelbuchenallee über Rodenberg und Lauenau bis nach Bad Münder führen.

Quelle: kle

Rodenberg. Anlass war eine Anfrage des Freundeskreises Süntelbuchen, Ortsgruppe Bad Münder, im Heimatbund Niedersachsen, ein „Tal der Süntelbuchen“ zwischen Bad Nenndorf und Bad Münder zu fördern. Der Bauausschuss unterstützte die Idee einstimmig.

 Der Freundeskreis bemüht sich seit Jahren, die Süntelbuche als Charakterbaum der Deister-Süntel-Region zu erhalten, zu pflegen, zu vermehren und verstärkt in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet wieder anzusiedeln, wie die Agenda in ihrem Antrag erklärte. Das Alleinstellungsmerkmal der Süntelbuche habe das Potenzial, in einem Leitsystem entlang der B442 im Talbereich zwischen Bad Nenndorf und Bad Münder „Menschen der Region und Touristen für die Einzigartigkeit des Baumes zu begeistern“. Auf einem ausgeschilderten Rundweg, so der Gedanke des Freundeskreises, könnten Wanderer, Radfahrer und Autotouristen zu den markanten Bäumen hingeführt werden. Auf einer Stele samt Informationstafel sollten der jeweilige Baum und die Wegführung erläutert werden. Da die Abstände zu den genannten Baumstationen noch sehr groß seien, könnten Neuanpflanzungen das „Tal der Süntelbuchen“ weiter verdichten und die Attraktivität dieses Leitsystems deutlich anheben.

 Die Lokale Agenda befürwortete diese Idee, da „die Süntelbuche nicht nur eine regionale Besonderheit, sondern auch ein touristisches Alleinstellungsmerkmal ist“. Aus diesem Grund beantragten die Mitglieder die Anpflanzung neuer Bäume. Als Vorschlag für Standorte nannten sie zwei nicht weit voneinander entfernte Plätze in der Nähe der Rodenberger Mühle.

 Die Ausschussmitglieder konnten sich mit diesen Plänen schnell anfreunden. Jedoch sollte, bevor etwas Konkretes in Gang gesetzt wird, erst mit dem betroffenen Landwirt gesprochen werden, dessen Acker an diese Flächen grenzt. „Süntelbuchen werden immerhin auch größer“, gab Uwe Märtens (SPD) zu bedenken.

Von Kathrin Klette

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