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Für die Integration ins Zeug legen

Stadt rechnet mit Einwohnerzuwachs Für die Integration ins Zeug legen

Der weltweite Terror hat Rodenberg zum Glück noch nicht eingeholt: „Hier in Rodenberg war die Welt noch in Ordnung“, freute sich Bürgermeister Ralf Sassmann. Er zog beim Jahresempfang der Stadt Rodenberg einen durchweg positiven Schlussstrich unter das Jahr 2016.

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Bürgermeister Ralf Sassmann (rechts) ehrt Heinz Kruckenberg (von links), Michael Grädener, Gerd Stille, Andreas Wichmann und Ruth Grünke für ihre Verdienste in Rodenberg.

Quelle: göt

RODENBERG. . Am liebsten erinnert man sich in Rodenberg an die gemeinsamen Feiern – allen voran das Schützenfest. Natürlich wurde auch gestritten im vergangenen Jahr, trotzdem feierten die Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Vereinen einen harmonischen Start ins neue Jahr.
Als größten Erfolg sehen sowohl Sassmann als auch Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla die bereits fast vollständige Vermarktung des Baugebietes Steinriesen. Die beiden zeigten sich erfreut über den „Ansturm bauwilliger Menschen“ nach Rodenberg. „Wir müssen das mal bewerten“, sagte Hudalla. Der Samtgemeindebürgermeister rechnet mit 250 bis 300 neuen Bürgern. Das sind etwa fünf Prozent Einwohnerzuwachs. Dies stelle die Stadt in den kommenden Jahren aber auch vor neue Herausforderungen: Alle Neubürger sollen in die bestehende Gemeinschaft integriert werden, und „richtige Rodenberger“ werden.
Als zweites erfolgreiches Bauprojekt nannte Sassmann die „Park & Ride“-Anlage und die Neugestaltung des Ortseingangs am Grünen Baum. Für 2017 stehen unter anderem die weitere Planung und die Umsetzung der Projekte Hotel Stockholm, Wäschehaus, Stadtkern und Museumsinsel an. Rodenberg sei ein zukunftsträchtiger Standort. Vor allem die Innenstadt müsse weiterentwickelt werden, um attraktiv zu bleiben. Besonders in den Standort Rodenberg investiert hat Oppermann mit einem großen Bauprojekt. „Auch die Volksbank schließt nicht, sie investiert“, ergänzte Hudalla. „Die Investoren sehen die Zukunft in Rodenberg positiv.“ Auch aus Sicht des Hamburger Stadtplaners Klaus Mensing ist Rodenberg auf einem guten Weg. Er regte an, das Schloss mehr einzubeziehen, beispielsweise bei Festen. Insbesondere der Vorplatz sei eine „Perle“, so der Stadtplaner, „da kann man mehr draus machen“.
Für ihre Verdienste in Rodenberg wurde einigen Bürgern eine besondere Ehre zuteil. Sassmann bedankte sich bei Heinz Kruckenberg aus Algesdorf und der Rodenbergerin Ruth Grünke für ihr Engagement. Kruckenberg hat sich in den vergangen Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen des Sportvereins engagiert und arbeitete unter anderem im Algesdorfer Festausschuss und dem Schützenfestkomitee mit. Grünke ist ein Urgestein des Rodenberger Kinderturnens. „Fast jeder junge Rodenberger ist durch ihre Schule gegangen“, so Sassmann. Ein großes Dankeschön ging auch an die Bläser zu Heiligabend, allen voran an Gerd Stille, Andreas Wichmann und Michael Grädener. Vor 74 Jahren hat Familie Stille diese besinnliche Tradition ins Leben gerufen. Gerd Stille ist seit Beginn dabei, „ich habe nur einmal gefehlt“, berichtete er stolz. göt

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