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Generalüberholung fürs Gemeinschaftshaus

Algesdorf Generalüberholung fürs Gemeinschaftshaus

Boden und Wände im Dorfgemeinschaftshaus sind wahrlich keine Augenweide mehr. Im Zuge der Sanierungen, die vor Kurzem begonnen haben, bekommen der Belag und auch die Tapete eine Generalüberholung.

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Das Dorfgemeinschaftshaus .kle

Algesdorf. Was die „Algesdorfer Runde“ aber wohl weit mehr freuen dürfte: Das Gebäude erhält nun auch die seit Langem erhoffte Akustikdecke und eine bessere Entlüftungsanlage. Rechtzeitig zur 80-Jahr-Feier der örtlichen Feuerwehr soll alles fertig sein.

Gerade die Akustikdecke war den Beteiligten ein besonderes Anliegen gewesen. Ab spätestens 22.30 Uhr musste in dem Haus nämlich Zimmerlautstärke herrschen – was bei potenziellen Nutzern immer erst einmal ungläubiges Stirnrunzeln hervorrief, erinnert sich Uwe Heitmann, Vorsitzender der „Algesdorfer Runde“. Entsprechend froh ist er, dass der Rat dem Antrag auf besseren Lärmschutz zugestimmt hat. „Es ist auch wichtig, dass hier alles mal einen etwas moderneren Touch kriegt.“ So kommen beispielsweise noch die alten Gardinen weg. Die Erneuerung des Fußbodens hat indes nicht nur optische Gründe. Der „vernarbte“ und rillenreiche Boden ließ sich wohl kaum noch richtig putzen.

Darüber hinaus bekommt das Haus noch eine komplett neue Beleuchtungsanlage – die veralteten Lampen an den Wänden sind damit perdu. Die Elektroleitungen bilden dabei allerdings eine ganz eigene Herausforderung, wie Arno Fatzler der Samtgemeindeverwaltung erklärt. Denn das Gebäude hat nicht nur einige Jahrzehnte auf dem Buckel, es wurde seit der Entstehung auch immer wieder erweitert und umgebaut, zum Teil sogar in Privatinitiative.

Dem Ergebnis der Ausschreibung zufolge liegen die voraussichtlichen Kosten für die gesamten Arbeiten deutlich unter den veranschlagten 28.000 Euro. In Anbetracht der „Überraschungen“, die ein so altes Haus noch während der Arbeiten oftmals offenbart, könne sich das aber leicht noch einmal ändern.

Zwei weitere Vorhaben für das Dorfgemeinschaftshaus, die der Rat vergangenes Jahr auf dem Tisch hatte, wurden zunächst abgelehnt beziehungsweise aufgeschoben. Die „Algesdorfer Runde“ hatte sich nämlich außerdem neues Mobiliar als Ersatz für die überalterten Tische und Stühle gewünscht. Kostenfaktor: 10000 Euro. Allerdings hatten die Betreffenden bereits vorgeschlagen, diesen Wunsch zugunsten der wichtigsten Sanierungen zurückzustellen.

Auch eine Rampe für einen barrierefreien Zugang wird es zunächst nicht geben. Da das Dorfgemeinschaftshaus auch als Wahlbüro dient, hatte die Verwaltung den Anbau einer kurvenförmigen Rampe für etwa 10.000 Euro links von der Außentreppe vorgeschlagen. Die Politiker wollten jedoch erst noch die Möglichkeiten einer mobilen Rampe prüfen lassen. Für eine entsprechende Neigung müsste eine solche über eine Länge von etwa sechs Metern von der Eingangstreppe hinabführen, warnte Fatzler. kle

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