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Rodenberg Gespräche zwischen Stadt und Volksbank
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Gespräche zwischen Stadt und Volksbank
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00:24 11.06.2015
Die Volksbankfiliale könnte indas Zentrum der Aldi-Debatterücken. Quelle: gus
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Rodenberg

„Wir machen den Weg frei“ lautete einst ein Werbeslogan der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die Volksbank könnte den Spruch mit Bezug auf Rodenberg glatt wieder auflegen: Denn wenn sich die Genossenschaftsbank mit der Stadt einig wird, könnte der Gordische Knoten doch noch durchschlagen und eine Stelle für den Discounter gefunden werden. Denn an der Standortfrage scheiterte die Aldi-Expansion zum Jahreswechsel.

 Seither ist die Verwaltung nicht mehr ausschließlich auf die Ansiedlung eines Aldi-Marktes aus, es soll generell ein Discounter an den Amtsplatz geholt werden. Doch ausreichend Platz steht nach aktueller Lage nicht zur Verfügung. Es sei denn, es wird gebaut. Das Geldinstitut könnte beispielsweise eine neue Filiale errichten – dann ergäbe sich ausreichend Fläche auch für einen Discounter.

 Dass es Gespräche gegeben hat, bestätigte Volksbank-Vorstand Michael Joop auf Anfrage dieser Zeitung. Allerdings befinde sich alles noch in einem Anfangsstadium. Immerhin: Der bisherige Austausch sei ausgesprochen konstruktiv gewesen. „Wenn die Stadt einen Weg findet, den Marktplatz insgesamt attraktiver zu machen, spielen wir gern mit“, signalisiert Joop grundsätzliche Bereitschaft.

 Es gehe um ein Gesamtkonzept für die Innenstadt, und da sei es klar, dass die Volksbank mit im Boot sitzt. Am Standort Rodenberg wolle diese in jedem Fall festhalten. Ob im jetzigen Gebäude oder in einem neuen, das sei offen. Günther Wehrhahn, stellvertretender Stadtdirektor, räumt ebenfalls ein, dass es das Ziel sei, einen Discounter an den Amtsplatz zu holen. Allerdings komme es auf die Wünsche des Geldhauses an. „Die Volksbank ist Investor, die hat das Sagen“, betont Wehrhahn, der zudem auf die nötige Meinungsbildung im Rat verweist. gus

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