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Gratis-Saft fürs E-Auto

Rodenberg Gratis-Saft fürs E-Auto

Voraussichtlich im September wird eine Ladesäule mit zwei Stellplätzen für Elektro-Autos auf dem Rodenberger Amtsplatz verfügbar sein. Die Stadt Rodenberg hatte sich bei der Westfalen-Weser-Netz GmbH (WWN) Anfang Juni beworben, um an dem Förderprogramm für mehr Elektromobilität teilnehmen zu können.

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Auf dem Rodenberger Amtsplatz sollen in Kürze E-Autos betankt werden.

Quelle: gus

Rodenberg. Die WWN kooperiert ihrerseits seit vergangenem Jahr mit dem Bundesverkehrsministerium, um je eine Ladesäule in sechs Regionalbereichen anbieten zu können. 100 Säulen sollen es im Versorgungsgebiet des Unternehmens bis 2018 werden.

Der Rodenberger Rat hatte den auf 20 Jahre angelegten Kooperationsvertrag mit dem Versorger in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. „Es ist ein erster kleiner Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit. Zunächst geht es nicht darum, dass die Ladesäule regelmäßig genutzt, sondern von vielen Menschen wahrgenommen wird“, erklärte Bau-Fachbereichsleiter Jörg Döpke auf Anfrage dieser Zeitung.

Der genaue Standort wird noch festgelegt

Den genauen Standort wolle die Verwaltung noch bei einem Ortstermin festlegen. Zwei reguläre Parkplätze im Innenstadtbereich werde es jedenfalls kosten. Denn vor den Säulen dürfen keine anderen Autos parken, die Stellen sind lediglich für tankende Elektro-Autos gedacht.

Und das Strom-Tanken dauert erheblich länger als an einer Benzin-Zapfsäule. „22 Kilowatt können zwei E-Autofahrer gleichzeitig aus der Säule zapfen. Eine Ladezeit von einer halben Stunde würde bei durchschnittlicher Fahrweise für eine Strecke von maximal 30 Kilometern ausreichen“, erklärte Carsten Strätling von der WWS.

Seit 2010 ist der WWN-Kommunalreferent mit der E-Mobilität befasst und beobachtete, wie das Thema buchstäblich Fahrt aufnimmt. „Zunächst streben wir an, in unserem Gebiet etwa alle 20 Kilometer eine Ladesäule zu platzieren“, so Strätling.

Mobile Abrechnung per Smartphone-App

Für den Anfang werde die Nutzung auf dem Amtsplatz kostenlos sein, wahrscheinlich ab dem nächsten Jahr wird der Betreiber eine Smartphone-App bereitstellen, um die mobile Abrechnung an der Ladestation zu ermöglichen.

Zudem nutzt die WWN die Säule um Daten wie Zeitraum, Leistung und Anzahl der Ladungen zu erheben um in einer Lastganganalyse die Auswirkungen auf das Niederspannungsnetz zu ermitteln.

Derzeit nur 60 E-Autos im Landkreis

In Schaumburg steckt die Elektromobilität derzeit noch im Kinderschuh. 60 E-Autos sind aktuell im Landkreis registriert. Nach Informationen von Döpke plane die Stadt, das Versorgungsangebot zukünftig auch auf E-Bikes zu erweitern. Ein entsprechender Antrag war bereits in den Stadtgremien diskutiert worden.

Der Landkreis will im Zuge des bundesweiten Klimaschutzprojektes „Masterplan Kommune“ die E-Mobilität in der Region mit weiteren Ladesäulen fördern. Da das Projekt aber erst diesen Monat anläuft, war der Landkreis in Rodenberg noch nicht mit Fördermitteln beteiligt. geb

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