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Große Augen und gespitzte Ohren

Rodenberg / Vorlesetag Große Augen und gespitzte Ohren

Lars, der Eisbär, Peterson und Findus, ja selbst die kleine Hexe Lili: Sie alle sind am Freitag „zu Besuch“ im Rodenberger Kindergarten „Im großen Feld“ gewesen. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages waren Schülerinnen der IGS Rodenberg mit ihrem Lehrer Lutz Müller vor Ort, um ihren jungen Zuhörern spannende Geschichten zu erzählen.

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Mit großen Augen und gespitzten Ohren verfolgen die Kinder die Erzählungen der Achtklässlerinnen.

Quelle: kle

Rodenberg (kle). Diese zeigten sich hellauf begeistert von dem kurzweiligen Erlebnis. Egal, ob Lars oder Lili – für die zukünftigen „Nachwuchs-Leser“ war die Aktion ein tolles Erlebnis, berichten sie – auch wenn sie von ihren Eltern auch viel vorgelesen bekämen. „Zu Hause haben wir Piratengeschichten“, erzählt der fünfjährige Noah. Nick (5) freut sich jeden Abend auf seine Gute-Nacht-Geschichten, und der dreijährige Tyler bekommt von seinem „Papi“ immer Geschichten „von der Katze und der Maus“ vorgelesen. Bei der Frage, wer selbst gerne lesern lernen möchte, schnellen die Hände auch sogleich in die Höhe.

Eine Menge Spaß hatten an der Aktion aber nicht nur die Kinder, sondern auch ihre jugendlichen Vorleserinnen. „Die Kleinen sind einfach so süß“, findet die 14-jährige Nele, nachdem sie gerade ihre Lesestunde – umringt von vier aufmerksamen Zuhörern – beendet hat. „Und sie freuen sich immer so schön, wenn man ihnen vorliest“, berichtet die 13-jährige Lena von ihren Erfahrungen. Sie selbst habe, wie auch ihre Mitschülerinnen, immer viel vorgelesen bekommen in ihrer Kindheit und findet diese Tradition auch sehr wichtig. „So lernen die Kinder die Sprache kennen und haben auch viel mehr Kontakt, als wenn sie zum Beispiel vor dem Fernseher sitzen.“

Bei den Mädchen stehen inzwischen zwar eher Fantasyromane wie „Die Tribute von Panem“ und „Eragon“ im Bücherregal, Figuren wie „Peterson und Findus“, von denen sie den Kindern erzählt haben, sind für sie aber bei Weitem keine Unbekannten. Viele dieser Kinderbuch-Helden standen bei den Schülerinnen nämlich früher selbst auf der „Vorlese-Liste“.

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