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Grüne nehmen Hudalla in Schutz

Samtgemeinde Rodenberg Grüne nehmen Hudalla in Schutz

Die Grünen und die WGR in der Samtgemeinde Rodenberg haben auf die Kritik der SPD an der Amtsführung von Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla reagiert.

Rodenberg. Dass dieser „unterdurchschnittlich“ agiere, verneinen deren Sprecher, Karsten Dohmeyer und Ralf Sassmann, entschieden. Seit Hudallas Amtseinführung habe sich sogar einiges zum Guten gewandelt.

Entzündet hatte sich die SPD-Kritik an der Verwaltungsumbildung, in deren Zug Rainer Langhals zum Kämmerer ernannt wurde und Sven Janisch diesen Aufgabenbereich abtreten musste. Dieser Schritt mag nicht einwandfrei kommuniziert worden sein, doch fachlich ist Langhals in Dohmeyers und Sassmanns Augen bestens geeignet für den Job.

Dessen Arbeit kennen sie aus dem Betriebsausschuss, wo es um den Abwasser- und den Frischwasserbetrieb der Samtgemeinde geht. Dort informiere Langhals stets vorbildlich. Auch das Rechnungsprüfungsamt Nienburg schätze dessen Arbeit. Grüne und WGR hoffen, dass unter Langhals’ Leitung nun zügig die noch fehlenden Eröffnungsbilanzen der doppischen Haushaltsführung vorgelegt werden. Dies steht noch für Rodenberg, Lauenau und Apelern aus.

Dass Hudalla einerseits angekreidet wird, er gestalte zu wenig, und andererseits ein aktiver Schritt zur Verwaltungsumbildung ebenfalls auf Kritik stößt, kann Dohmeyer nicht nachvollziehen. Anstelle von drei gibt es seit Mai vier Fachbereiche.

Die Grünen registrierten nach Dohmeyers Worten eine bessere Arbeitsatmosphäre im Rodenberger Rathaus. Auch der Umgangston habe sich verbessert, meint Dohmeyer. „Die Türen sind jetzt offen“, hat der Lauenauer bemerkt. Hudalla agiere ausgesprochen ausgleichend, gehe auf seine Mitarbeiter zu. „Wir nehmen das sehr positiv wahr“, betont Dohmeyer. Dies unterstreicht auch Sassmann. „Die Atmosphäre ist grundsätzlich besser geworden. Die „Mannschaft“ im Rathaus arbeite hoch motiviert.

Die Auswirkungen sind für die Grünen auch in den politischen Gremien zu spüren. Früher seien deren Anträge häufig gar nicht erst in den zuständigen Fachausschüssen angekommen. Dies habe sich grundlegend geändert. Es sei schließlich nichts dagegen einzuwenden, wenn ein Antrag an einer politischen Mehrheit scheiterte, aber wenn ehrenamtliche Politiker inhaltliche Arbeit leisten, die überhaupt nicht gewürdigt werde, sei das etwas anderes.

Grundsätzlich halten Dohmeyer und Sassmann die SPD-Schelte an Hudalla und am Rathaus insgesamt für einen Fehlgriff. „Es ist wenig hilfreich, die Verwaltung öffentlich zu demontieren. Das dient der Samtgemeinde nicht wirklich“, ist Dohmeyer überzeugt. gus

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