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Grundschulen geben hitzefrei

Mehr als 30 Grad Grundschulen geben hitzefrei

Das hat es Mitte September wohl noch nie gegeben: Hitzefrei an den Grundschulen. Sowohl in Lauenau als auch in Haste und Bad Nenndorf durften die Jungen und Mädchen am Dienstag nach der 4. Stunde nach Hause gehen.

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Gute Nachrichten für die Grundschüler.

Quelle: dpa

Nenndorf/Rodenberg. Und so wird es wohl auch Mittwoch und Donnerstag gehandhabt. Hoch Karl treibt die Quecksilbersäule derzeit landesweit in die Höhe. Bis zu 33 Grad Celsius wurden am Dienstag im Raum Rodenberg/Nenndorf gemessen. Und dies sorgte auch in den Klassenräumen für schweißtreibende Temperaturen und ein nicht mehr erträgliches Lernklima, wie eine Mitarbeiterin der Berlinschule in Bad Nenndorf erklärte.

Betreuung nach Hitzefrei

Daher habe die Schulleitung entschieden, den Kindern nach der 4. Stunde frei zu geben. Allerdings durften sie dennoch in der Schule bleiben, falls sie zwingend bis zu 6. Stunde oder länger betreut werden müssen – beispielsweise, weil die Eltern erst nachmittags daheim sind.

Auch in der Lauenauer Albert-Schweitzer-Schule bekamen die Jungen und Mädchen hitzefrei. Und die Grundschule Haste entschied sich für denselben Schritt: Frei ab der 4. Stunde für jene Kinder, die eine entsprechende Elternbescheinigung haben. „Für alle anderen Kinder findet sowohl die Betreuung als auch der Ganztag statt“, schreibt die Schule auf ihrer Internetseite.

Abkühlung mit Wasserspritzen

Nach Worten von Sekretärin Regina Neumann ist es in einigen Klassenräume schier unerträglich warm. Die Ganztagsschüler, die bleiben müssen, kühlten sich – so gut es ging – mit Wasserspritzen auf dem Pausenhof ab. Weil trotz der kürzeren Nächte nicht zu erwarten ist, dass sich die Gebäude entscheidend abkühlen, soll in Haste und Bad Nenndorf auch heute und morgen ab der 4. Stunde hitzefrei gelten. Zumindest für den Mittwoch sind auch erneut Temperaturen von über 30 Grad angekündigt. So etwas hat Neumann im September noch nie erlebt, sagt sie.

Hitzefrei können die Schulleitungen selbst geben. Der Landkreis verhängt Schulausfälle nur bei bedrohlichen Wetterlagen mit Sturm oder Glätte, wie Schulamtsleiter Ralf Mahnert erklärte. gus

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