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Grundstein für Museumslandschaft gelegt

Rodenberg / Vereine Grundstein für Museumslandschaft gelegt

Einstimmig haben die Mitglieder beider Vereine dem Zusammenschluss zwischen dem „Heimatbund Rodenberg und Umgebung“ und dem „Förderverein Schloss Rodenberg“ beschlossen. „Wir können uns beglückwünschen, dass wir diesen Beschluss gefasst haben“, sagte Beiratsmitglied im Heimatbund und stellvertretender Stadtdirektor Günther Wehrhahn nach der gemeinsamen Versammlung im „Ratskeller“.

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Marlies Berndt-Büschen spricht Henning Dormann ihre Anerkennung aus. © bab

Rodenberg (bab). „Wir reden jetzt über Themen, die sonst in drei Vereinen besprochen wurden“, spielte Wehrhahn auch auf die vorangegangene Fusion des Heimatbundes mit der Interessengemeinschaft Rodenberger Windmühle an. „Ich bin sicher, dass wir es in Zukunft einfacher haben werden.“

Auch der Vorsitzende des Heimatbundes, Henning Dormann sieht nur Vorteile. Er leitete die Sitzung alleine, da Bernd Zimmermann, Vorsitzender des Fördervereins Schloss Rodenberg, erkrankt war. So seien mit dem gesamten Schlossareal inklusive Museum und der Windmühle die historischen Stätten unter einem Dach vereinigt. Durch den neu gewählten Namen „Museumslandschaft Amt Rodenberg“ sei zudem gewährleistet, dass auch hinzukommende Gebäude oder Stätten, die dem Verein überlassen würden, integriert werden könnten. Auch Mehrfachmitgliedschaften ließen sich so vermeiden, sprach Dormann Vorteile für die Mitglieder an.

Formatjuristisch müssen aber noch einige Schritte unternommen werden, bis der Zusammenschluss rechtskräftig wird, was für Ende November geplant ist.
So müsse wegen des Erhaltes der Gemeinnützigkeit zuerst der Heimatbund im Förderverein aufgehen. Bis dahin sollen die Vorstände geltend bleiben. Bei Gründung eines ganz neuen Vereins müsste die Gemeinnützigkeit erst beantragt werden. Wenn der Heimatbund im Fördereverein aufgegangen sei, werde später die Satzung und damit auch der Name entsprechend geändert.

„Dann werden wir auch einen neuen Vorstand wählen“, informierte Bettina Schwarz am Rande der Sitzung. Die stellvertretende Vorsitzende des Heimatbundes kündigte aber an, dass das neue Konstrukt sich bereits vor der offiziellen Anerkennung als „Museumslandschaft Amt Rodenberg“ titulieren werde.

Wie viele Mitglieder der Verein dann haben wird, sei durch die derzeitigen Doppelmitgliedschaften schwer abzuschätzen, meint Schwarz. Die Schriftführerin Marie-Luise Oltrogge schätze nach einem Blick über die jeweiligen Listen, dass die „Museumslandschaft“ ungefähr 200 Mitglieder haben werde.

Der geschäftsführende Vorstand wird verkleinert, wie Dormann ankündigte und nur noch aus Vorsitzendem, Kassenwart und Schriftführer bestehen. Es werde für „Museumslandschaft“ aber ein Beirat vorgesehen. Die Verantwortung für die jeweiligen Objekte wie Museum, Außenanlagen und Windmühle soll in die Hände von Arbeitsgemeinschaften gelegt werden.

Weil Dormann nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung stehen wird, hat ihm Museumsbetreuerin Marlies Berndt-Büschen Anerkennung für die geleistete Arbeit gezollt. Sie hoffe, dass im Museum trotzdem weiter auf seine Mitarbeit gezählt werden könne.

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