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Hallensanierung Am Jagdgarten in den Sommerferien fertig

Zweiter Duschbereich kommt Hallensanierung Am Jagdgarten in den Sommerferien fertig

Der Bauausschuss und der Sportausschuss der Stadt Rodenberg haben sich gemeinsam einen Überblick über den Baufortschritt an der Halle Am Jagdgarten verschafft.

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So sieht es derzeit in der Sporthalle aus.

Quelle: gus

Rodenberg. Die Duschen im hinteren Teil können offenbar realisiert werden. Die nächsten Arbeitsschritte an der Turnhalle gelten dem Einbau der Elektrik inklusive LED-Beleuchtung. Diese soll allen Anforderungen gerecht werden, auch denen der Tischtennisspieler, betonte Bauleiter Arno Fatzler. Lichtschalter wird es nicht geben, da die Beleuchtung in den Umkleide- und Flurbereichen per Bewegungsmelder gesteuert wird. Für Halle und Zuschauertribüne erfolgt die Steuerung über eine Apparatur im Regieraum.

Dieser wird samt Sanitätsbereich vom jetzigen Standort in einem bisherigen Geräteraum verlegt. Dies führt Fatzler zufolge dazu, dass im jetzigen Regie- und Sanitätsraum Platz für größere Schränke entsteht. Darauf haben sich SG Rodenberg und Grundschule Rodenberg – die künftigen Hauptnutzer – geeinigt.

Außerdem schlug Fatzler vor, die Geräte für den Sportunterricht erst nach den Sommerferien kaufen, wenn alle Arbeiten erledigt sind und der Alltag zeigt, welche Anschaffungen sinnvoll sind. Dies ist auch Sache der Samtgemeinde. Die Stadt-Politiker verabschiedeten 76000 Euro an Zusatzkosten, unter anderem für die von der WGR beantragten Duschen und Umkleideräume im hinteren Teil der Halle. Diese können mit zwei separaten Fluren erschlossen werden.

Der jetzige Duschraum werde in Männer- und Frauenbereich aufgeteilt, dann sind aber pro Seite wohl nur zwei Duschen möglich. Die Geschlechtertrennung ist im vorderen Sanitärbereich ohnehin eingeplant gewesen. Uwe Märtens (SPD) sagte, die WGR habe ihren Antrag gestellt, nachdem bei einer von der SPD initiierten Besichtigung bereits geklärt worden sei, dass diese Duschen möglich sind. Daher zog die WGR ihren Antrag nun zurück. Märtens warf der WGR vor, ihre Inhalte bei anderen abzukupfern.

Nach der Elektrik wird die Heizung installiert. Der Komplex soll mit einer Fußbodenheizung ausgestattet werden. Dies ist auch für den Dusch- und Umziehbereich im hinteren Teil möglich. Erst ganz zum Schluss bauen die Arbeiter den Prallschutz und den Hallenboden ein.

Der Untergrund soll „flächenelastisch“ sein, dabei handelt es sich um dieselbe Bauweise wie bei den Hallen in Hülsede und Algesdorf, die die Stadt selbst gebaut hatte. Diese Ausführung sei weniger anfällig für Schäden. Es gebe aber nur wenige Firmen, die solch eine Installation auf hohem Niveau erledigen können, weshalb eine rasche Ausschreibung ratsam sei. Zuletzt wird dann die Eingangstür eingebaut – die Halle soll in den Sommerferien fertig sein. gus

Mehr Zahlen gefordert

CDU-Sprecher Erhard Steege forderte detaillierte Einsicht in die Zahlen. Uwe Märtens (SPD) ergänzte: Mit all den Veränderungen und Wünschen, die in die Planung eingeflossen seien, dürften sich auch die finalen Summen ändern. Fatzler erklärte, der veranschlagte Kostenrahmen von 970 000 Euro werde wegen der neuen Wünsche und eines Schadens um 136 000 Euro überschritten.

Auf Nachhaken Carlo de Rooijs erklärte Fatzler, die einzelnen Gewerke halten die Summen der Ausschreibungen voraussichtlich ein. Doch manches sei noch nicht ausgeschrieben. Wasserstandsmeldungen abzugeben, lehnte der Bauleiter ab. „Das stiftet nur Verwirrung“, so Fatzler. Er sagte schließlich zähneknirschend zu, alle aktuellen Zahlen kurzfristig zusammenzustellen, vermutete jedoch, dass ein solcher Zwischenstand wenig erhellend sein wird. gus

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