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Hat „Mama“ die Gans gefangen?

Rodenberg / „Offenes Vorlesen“ Hat „Mama“ die Gans gefangen?

Die fast 400 Grundschüler der Julius-Rodenberg-Schule haben am Donnerstag mucksmäuschenstill die Ohren gespitzt. Beim „Offenen Vorlesen“ lauschten sie den Worten von Rezitatoren, die teils eigens für diese Veranstaltung im Hause waren.

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Gebannt hören die Erst- und Zweitklässler zu, wie Deborah Pause die Heiligabend-Erlebnisse des Hundes „Flocki“ schildert.

Quelle: gus

Rodenberg (gus). Vorbereitet wurde das „Offene Vorlesen“ bereits lange vor dem Nikolaustag mit dem Auswählen der Bücher, aus denen die Erwachsenen den Jungen und Mädchen vorlesen sollten. Die Titel lauteten unter anderem „Es ist ein Elch entsprungen“ und „Wer hustet da im Weihnachtsbaum“. Da dürfte den Schülern die Wahl nicht leicht gefallen sein. Am Mittwoch mussten sie sich jedoch entscheiden und jeweils einen Zettel von der mit den Buchtiteln bestückten Pinnwand reißen.
So bildeten sich Gruppen von etwa 15 Schülern. Und weil die Jahrgänge drei und vier sowie eins und zwei jeweils zusammengefasst wurden, mischten sich die Kinder ungeachtet der sonstigen Klassenverbände. Dies ist einer der wichtigsten Aspekte des „Offenen Lesens“, erklärte Schulleiterin Elke Bode. Hinzu kommt, dass sich die Schüler zum Teil in Räumen wiederfinden, die sie kaum kennen – beispielsweise derjenige der Rektorin. Dies steigert die Aufmerksamkeit beim Zuhören, so Bode.
Und selbstverständlich ist dabei auch die Anwesenheit fremder Vorleser ein Faktor. Zwar musste Verwaltungsmitarbeiter Günther Wehrhahn krankheitsbedingt passen, doch Sparkassen-Filialleiter Klaus Gehrke ließ es sich nicht nehmen, aus „Die Inselschüler – Gefahr im Wattenmeer“ vorzutragen und dies mit einem Rätsel zu verbinden. Am Schluss gab es Preise. Der frühere Lehrer und Buchautor Hartmut König las aus Axel Hackes „Der kleine König Dezember“. In Apelern hatte sich zusätzlich zu Ex-Direktorin Brigitta Doering Bürgermeister Heinrich Oppenhausen bereit erklärt, den Schülern etwas Zeit zu schenken.
In den Räumen herrschte eine ungewohnte Atmosphäre. Lehrerin Deborah Pause forderte die Schüler sogar ausdrücklich auf, es sich so richtig bequem zu machen. Gern auch auf dem Fußboden. So hörte ihre Gruppe ganz entspannt, welche Verwirrungen der Hund „Flocki“ an Heiligabend erlebte. Weil es nach „großem Vogel“ roch, kam das Tier auf die Idee, dass „Mama“ möglicherweise einen Vogel gefangen hatte. Obwohl „Flocki“ das Vogelfangen streng verboten war. Die Schüler wussten aber, dass es sich um eine gekaufte Weihnachtsgans handelte.

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