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„Hundetoilette“ wird ignoriert

Kampf gegen „Tretminen“ „Hundetoilette“ wird ignoriert

Auf dem Algesdorfer Kirchweg und dem daran anschließenden Kirchdamm ist Hundekot ein latentes Problem. Daher hat die Stadt Rodenberg eine sogenannte Hundetoilette aufgestellt.

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Zufall oder Spott? Direkt neben der Hundetoilette am Kirchdamm befindet sich eine „Tretmine.

Quelle: gus

Rodenberg. Doch mancher Hundehalter ignoriert den Beutelspender ganz offenkundig weiterhin.

FDP-Ratsfrau Marlies Berndt-Büschen hatte zuletzt im Ausschuss für Jugend und Soziales über das Problem berichtet. Dieses ist besonders gravierend, weil der Kirchdamm ein viel benutzter Schulweg für Kinder ist. Von der Grover Straße aus biegen zahlreiche Schüler auf die Strecke ein, weil sie erheblich weniger von Autos frequentiert wird – denn der Weg ist ausschließlich den Autos der Anlieger vorbehalten.

Auch viele Eltern, die ihren Nachwuchs zu Fuß zum Kindergarten Grover Straße bringen, nutzen den Kirchdamm. Noch größer wird die Zahl der Kinder zur Mittagszeit, weil dann zu den nach Hause laufenden Schülern jene kommen, die von der Grundschule über den Kirchdamm zum Hort in der Kita Grover Straße gehen.

Und da Kinder speziell in Gruppen kaum ununterbrochen Ausschau nach Hundehaufen halten, erwartet die Betreuer im Hort ebenso wie die Eltern daheim immer mal wieder eine übelriechende Überraschung. Des Weiteren sind die Kirche und das Gemeindehaus Ziele zahlreicher Kirchdamm- und Kirchweg-Passanten.

Nicht zu vergessen die Bewohner der Häuser am Kirchdamm.
Berndt-Büschens Hinweis beantwortete die Verwaltung seinerzeit damit, dass bereits Hundebeutel geordert sind. Mittlerweile ist der Behälter auch strategisch günstig aufgestellt worden, und zwar genau an der Einmündung des Algesdorfer Kirchwegs in den Kirchdamm.

Doch diese Arbeit wird kaum belohnt. Noch immer müssen die Kinder Slalom um „Tretminen“ laufen. Und eine davon liegt sogar ausgerechnet direkt vor dem Beutelbehälter. Plattgetreten, versteht sich – mindestens ein Schüler brachte also wieder eine übelriechende Überraschung mit nach Hause beziehungsweise in den Hort.
Bereits in der Ausschusssitzung, in der die Hundetoilette angekündigt wurde, hatten Politiker und Verwaltungsmitarbeiter erklärt, dass sie Hundekot an den Straßen und Wegen nie ganz

verhindern können. Es bleibe lediglich der Appell an die Vernunft der Hundebesitzer. Denn deren Vierbeiner seien nicht das Problem. Und wenige schlechte Vorbilder bringen all jene Hundehalter in Verruf, die ihre Tiere nicht auf die Wege „machen“ lassen. gus

Weg zum Wall schottern

Der Weg von der Mühlenstraße in Rodenberg bis zum Wall sollte geschottert werden, findet Marlies Berndt-Büschen (FDP). Sie wies darauf hin, dass dieser Weg häufig genutzt wird, aber die vielen Passanten bei entsprechender Witterung matschige Füße bekommen.

Berndt-Büschen kennt dieses Problem aus leidvoller eigener Erfahrung von zahlreichen Kurzexkursionen mit Schulklassen, wie sie erläuterte. Mit den Gruppen steuert sie nämlich das Heimatmuseum am Burgwall an. Sinnvoll sei eine Befestigung zudem, weil die Fußgänger auf dem Weg fernab des Autoverkehrs laufen. Der Vorschlag wird geprüft, lautete die Replik der Verwaltung.  gus

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