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Ihloff: Kein Grund für Entschuldigung

Streit im VdK Ihloff: Kein Grund für Entschuldigung

Im Streit innerhalb des Sozialverbandes VdK hat der Kreisvorsitzende Günther Ihloff zu Wort gemeldet. Ihloff betont, dass er keinen Anlass hatte, sich beim Chef des Ortsverbandes Rodenberg-Nenndorf, Wolfgang Weber, zu entschuldigen.

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Rodenberg/Nenndorf (gus). Außerdem moniert der Bückeburger, dass ihm noch immer keine Einsicht in die Kasse gewährt worden ist.

 „Ich habe mich weder schriftlich noch mündlich bei Herrn Wolfgang Weber entschuldigt, weil es dazu bis heute keinen Anlass und keine Anhaltspunkte gab und gibt“, stellt Ihloff in einer Stellungnahme klar. Ein Schreiben vom 21. Mai, das Weber als Entschuldigung gedeutet hatte (wir berichteten), habe lediglich gezeigt, dass „persönliche Meinungsverschiedenheiten“ hinsichtlich der Kassenführung ausgeräumt worden seien.

 Davon unberührt verlangt Ihloff in seiner Funktion als Kreisvorsitzender Einsicht in das Kassenbuch des Ortsverbandes Nenndorf-Rodenberg. Allerdings hätten ihm, so Ihloff, alle übrigen drei Ortsverbände – Rinteln, Bückeburg und Kirchhorsten-Stadthagen – einem entsprechendem Wunsch seinerseits längst entsprochen hätten. Es gehe ihm nicht um Kontrolle, als Verantwortlicher im Kreis müsse er jedoch grundsätzlich über die Finanzen Bescheid wissen. Eine Kassenprüfung seitens des Kreisverbandes sei nie vorgesehen gewesen.

 An der Weigerung des Rodenberg-Nenndorfer Vorstandes, die Bücher offen zu legen, war der ganze Streit im Frühjahr entbrannt. Den Umstand, dass Ihloff den Grund für die im Oktober einberufene Jahresversammlung nicht auf den Einladungen vermerkt hatte – dies erzürnte den da bereits zurückgetretenen Weber aufs Neue –, begründet der Kreischef damit, dass er Unruhe vermeiden wollte.

 Ihloff möchte sich umso mehr vergewissern, wie es um die Kasse des Ortsverbandes bestellt ist, weil Kassenprüfer Gerhard Pankow bei der Jahresversammlung am 24. Oktober erklärt hatte, ihm hätten keine ausreichenden Belege für eine gründliche Prüfung zur Verfügung gestanden. Dies hat Pankow nach Informationen dieser Zeitung dem Kreisvorstand sogar per Unterschrift bestätigt.

 Auf Anfrage sagte Pankow, er wolle sich aus dem Zwist lieber heraushalten. Er wisse nicht, was er von den Vorgängen halten soll. Allerdings räumte Pankow ein: Ein Kassenbuch, wie er es von anderen Vereinen kenne, mit darin abgehefteten Belegen, habe er nicht einsehen können. Lediglich eine Liste und die zu den darauf vermerkten Einträgen passenden Zahlungsbelege habe ihm Schatzmeisterin Elfi Engert ausgehändigt. Daraus habe Pankow keine Unstimmigkeiten herauslesen können. Ob die Kasse in Ordnung sei, könne er aber ohne ein Buch auch nicht mit Sicherheit sagen.

 Weber versicherte gegenüber dieser Zeitung erneut, dass die Kasse stimmt. Ein Kassenbuch gebe es nicht mehr, heutzutage werde mit dem Computer gearbeitet. Die Dateien lägen der VdK-Geschäftsführerin, Claudia Hilscher-Meinert, vor. Diese hatte im Oktober gesagt: Der Ortsverband werde auch künftig gut geführt, da sei sie sicher. Jetzt stand Hilscher-Meinert trotz mehrerer Kontaktierungsversuche nicht für eine Stellungnahme zur Verfügung.

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