Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
In Stein gemeißelt

400 Jahren Stadtrechte Rodenberg In Stein gemeißelt

Ein großer Stein erinnert nun am Eingang zur Museumsinsel an das Festjahr anlässlich 400 Jahren Stadtrechte Rodenberg. Der Arbeitskreis, der die Feierlichkeiten in 2015 organisiert hatte, enthüllte das Objekt in dieser Woche pünktlich zum Schützenfest.

Voriger Artikel
Des Autors größtes Glück
Nächster Artikel
Zug füllt die Lange Straße

Ralf Sassmann und Heiko Katurbe enthüllen den Stein (kleines Bild), die Arbeitskreismitglieder freuen sich über das Ergebnis.

Quelle: gus

Rodenberg.. Roland Kramer, Sprecher des Arbeitskreises, dankte bei der kurzen Zeremonie allen Helfern, dass der vor etwa 400 Tagen ausgeheckte Plan noch rechtzeitig zum Bürgerschützenfest umgesetzt und der Stein an Ort und Stelle platziert wurde. Dafür war einiges an Vorarbeit nötig gewesen.

 Zunächst hatten Mitglieder des Arbeitskreises einen dicken Brocken im Steinbruch des Unternehmens Wesling ausgesucht. Jürgen Wulf transportierte ihn mit dem Traktor in die Deisterstadt. Dort arbeitete die Firma Natursteine Tegtmeier den Schriftzug „400 Jahre Stadt Rodenberg“ und das Festemblem in die steinerne Oberfläche ein.

 Der Bauhof gestaltete den kleinen Platz direkt vor dem Burggraben, auf dem der Stein nun in einem Schotterbett steht. Kramer lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Bauhof- auch beim Platzieren des rund eine Tonne schweren Brockens. Erfreulicherweise, so Kramer, ziert den Stein auch der Abdruck eines uralten Ammoniten. Schließlich ist der Brocken mehr als eine Million Jahre alt.

 Der Arbeitskreis wolle das herausragende Festjahr für die Deisterstadt mit einem dauerhaften Relikt im Bewusstsein der Bürger halten. „Eine DVD hält zwölf bis 15 Jahre, ein Stein mindestens 5000 Jahre“, betonte der Ortsbrandmeister. Bürgermeister Ralf Sassmann dankte den Mitstreitern seinerseits und sagte, er hoffe, dass der Arbeitskreis der Stadt als belebendes Element erhalten bleibt.

 Dann enthüllte Schützenkönig Heiko Katurbe den Stein gemeinsam mit dem Bürgermeister. Anschließend stimmten die Zuschauer spontan das Rodenberg-Lied an, das am kommenden Wochenende und am Schützenfestmontag sicher noch einige Male in der Stadt erklingen wird.

 Derweil sind die Hemden der Schützenkomitee-Mitglieder für das Fest bereits fein säuberlich hergerichtet. Einen Teil trug dazu der ökumenische Bibelkreis der katholischen Kirchengemeinde bei – dort schaute am Freitag auch Schützenoberst Michael Grädener kurz vorbei, als die Frauen die Hemden ihrer Ehemänner von unstatthaften Falten befreiten.

gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg