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In der Grundschule rollt die Kugel bergauf

Rodenberg / „Miniphänomenta“ In der Grundschule rollt die Kugel bergauf

Die Julius-Rodenberg-Schule hat sich in ein Experimentier- und Forschungslabor verwandelt. In Räumen und Fluren können die Grundschüler elementare naturwissenschaftliche Erfahrungen an den Experimentierstationen hautnah erleben. Zwei Wochen bleibt die Wanderausstellung „Miniphänomenta“ in Rodenberg.

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Alica (von links), Lilith, Quetzali, Sophie, Laima und Steven aus der 4c haben erkannt: Auf unterschiedlichen Bahnen erreichen Murmeln unterschiedliche Geschwindigkeiten. © bab

Rodenberg (bab). Wasser läuft nicht bergauf und Kugeln rollen nicht nach oben, könnte man denken. Doch das kommt darauf an, welche Kräfte wirken, wie die Aufbauten in der Rodenberger Grundschule zeigen. Denn handelt es sich um kommunizierende Gefäße mit Flüssigkeiten, gleicht sich der Pegel auch vom unteren ins obere Behältnis aus. Eine Kugel rollt bergauf, wenn sie auf zwei Schienen liegt, die nicht parallel gestellt bleiben, sondern auseinandergezogen werden.

Selbst für die Sachkundelehrerinnen Doris Scholvien und Marlies Dahms ist es spannend, diese Erfahrungen an ganz einfach konzipierten Stationen nachzuvollziehen. Die beiden Lehrerinnen kümmern sich federführend um die Wanderausstellung. Entwickelt und fachlich begleitet wird sie von der Nordmetall-Stiftung und der Universität Flensburg.

30 Stationen gibt es in der Rodenberger Schule, zwölf in der Apelerner Außenstelle. Insgesamt bieten Stiftung und Uni 52 an. In dieser Woche beschäftigen sich die Schüler mit den Experimenten, in der kommenden dürfen auch die Kindergartengruppen und die Schüler der benachbarten Schule am Deister die naturwissenschaftlichen Phänomene kennenlernen.

„Wir wollen eigentlich die Eltern anregen, solche Stationen nachzubauen“, wünscht sich Scholvien. Denn die Grundschule hätte gerne dauerhaft einige dieser Anschauungs- und Mitmachobjekte. Die Anleitungen seien eigentlich ganz einfach. Ein Telefon über drei Etagen ist aus Gartenschläuchen und Trichtern beispielsweise schnell gebastelt. Und auch die anderen Apparaturen der Ausstellung sind mit einfachen Mitteln nachzubauen.

Einen Überblick und Anregungen können sich Eltern und andere Interessierte am Freitag, 13. Mai, von 15 bis 18 Uhr auf dem Schulgelände holen. Der Erlös eines Kuchenverkaufs soll Geld für das Material bringen.

Die „Miniphänomenta“ soll Kindern Spaß an Naturwissenschaften vermitteln und diese anregen, selbst Dinge auszuprobieren und zu erkunden, erläutert Scholvien. Das ist auch Ziel der Initiatoren.

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