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Investor einigt sich mit Stadt

Keine Fremdkörper Investor einigt sich mit Stadt

Die Wohngebäude, die auf dem ehemaligen Callier-Gelände direkt an der Langen Straße in Rodenberg entstehen sollen, bekommen rote Fassaden und Satteldächer. Damit hat die Stadt in den Verhandlungen mit dem Investor erreicht, dass sich die Häuser recht harmonisch in ihr Umfeld einfügen.

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Die Gebäude sollen sich harmonisch ins Umfeld einpassen.

Quelle: Zeichnung: Riemer&Niemeyer

Rodenberg. Die beiden neuen Wohngebäude werden ein Stück weiter vom Gehweg entfernt stehen als das alte Wirtshaus, das 2012 abgebrannt war. Auch zum Kirchdamm hin wird eine etwas größere Lücke bleiben. Dies gilt ebenso für ein drittes Haus im hinteren Grundstücksteil.

Anlieger frei

Zufahrten über den Kirchdamm sind ausdrücklich nicht vorgesehen. Anlieger im nördlichen Bereich des Kirchdamms dürfen den Weg zwar mit dem Auto befahren, doch für das Ex-Callier-Areal bleibt dies untersagt. Die Einfahrt zu den neuen Wohngebäuden befindet sich von der Langen Straße aus gesehen an der rechten Seite des Grundstücks. Bei der jetzigen Planung bleibt auch der Zebrastreifen vor der Einmündung an seinem alten Platz.

Auf dem Grundstück sollen auch ausreichend Stellflächen für Autos entstehen. 20 Wohneinheiten sind geplant. Der Investor aus Bad Münder realisiert rote Fassaden und Satteldächer. Zur Aue hin erhalten die Wohnungen Balkone beziehungsweise Terrassen. Drei Vollgeschosse – Erdgeschoss, 1. und 2. Stock – und zusätzlich ein Dachgeschoss sind zulässig.

Damit wird das neue Gebäude in etwa so hoch wie das einst zwölf Meter hohe Gasthaus. Als „sehr attraktiv“ bezeichnete Baufachbereichsleiter Jörg Döpke dieses Konzept „innenstadtnaher Wohnraumschaffung“ im Bauausschuss. Einzig auf Kellergeschosse muss wegen der Hochwassergefahr an der Aue verzichtet werden.

Bessere Einsehbarkeit gewünscht

Christel Oberheide und Carlo de Rooij (beide CDU) wünschten sich noch zusätzliche Klärung dazu, wie die Einmündung des Kirchdamms künftig gestaltet wird. Wenn es schon Veränderungen gibt, auf die die Stadt im Zuge der Bauleitplanung einwirken könne, solle auf eine bessere Einsehbarkeit des stark frequentierten Wegs geachtet werden.

Dabei ging es um die Frage, ob der Investor eine Hecke oder einen Zaun plant. Tut er dies, könnte der Kirchdamm wieder genauso schlecht einsehbar werden wie bisher. Döpke sagte zu, nocheinmal nachzuhaken, doch er wies darauf hin, dass die künftigen Erdgeschossbewohner auch ein Anrecht auf Sichtschutz haben.

Insgesamt befanden die Politiker das Konzept des Architekturbüros Riemer & Niemeyer für gut. Noch in diesem Jahr soll der Bau der Häuser beginnen.  gus

Wohnungen auch an der Grover Straße

Auch an der Grover Straße sollen weitere Mehrfamilienhäuser mit 18 Wohnungen entstehen. Ein Investor hat den Antrag gestellt, zwei solcher Gebäude auf dem Grundstück Nummer 56 zu errichten. Dort müsste zuvor ein bereits stillgelegter landwirtschaftlicher Betrieb abgerissen werden.

Das dazu nötige öffentliche Verfahren ist vom Bauausschuss der Stadt nun angeschoben worden. Auch die Anlieger des Bereichs sollen dazu noch informiert werden, hieß es. Offenbar möchte der Investor dort ebenfalls moderne, alten- und behindertengerechte Wohnungen schaffen. gus

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