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Ja, is’ denn scho’ Ostern?

Weihnachtsbäume verbrennen Ja, is’ denn scho’ Ostern?

Rund 200 Zuschauer haben beim Knut-Fest der SG Rodenberg zugeschaut, wie sich mindestens so viele Weihnachtsbäume buchstäblich in Rauch auflösten.

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Aus der Wohnstube ins Inferno: Die Rodenberger Christbäume brennen lichterloh.

Quelle: gus

Rodenberg (gus). Bis zu zehn Meter hoch schlugen die Flammen, als der große Haufen am Sportgelände erst einmal komplett in Brand gesetzt war.

 Bis dahin musste Klaus-Peter Onken mit seinem Gasbrenner allerdings hart arbeiten. Etwa zehn Minuten lang befeuerte er die Tannen, doch zunächst wollten die Flammen nicht auf das Gros der Bäume übergreifen. Bald aber wurde das Knistern deutlich lauter, und ein unverkennbares Fauchen kündigte an, dass das Spektakel seinen Höhepunkt erreichte: Rodenberg hatte sein vorgezogenes Osterfeuer.

 Tannenbäume, Gasbrenner, meterhohe Flammen – hört sich gefährlich an, war es aber nicht. Denn die Feuerwehr hatte nicht nur ein Löschfahrzeug in der Nähe geparkt, die Brandschützer waren auch in großer Zahl ums Feuer verteilt, außer den Tannen konnte nichts anbrennen.

 Die Feuerwehrleute standen sich aber keineswegs die Beine in die Bäuche – ganz, wie es ihre Art ist, packten sie fleißig zu. Dabei taten sie etwas, was ihrer üblichen Motivation widersprach: Sie warfen Dutzende Christbäume in die Flammen, um das Feuer möglichst lange brennen zu lassen. Sehr zur Freude der Zuschauer, die sich bei Bratwurst und Getränken von ihren Weihnachtsbäumen verabschiedeten. Diese waren zuvor von den SGR-Fußballern eingesammelt und aufgehäuft worden. Damit haben die Tannen für längere Zeit ein letztes Mal Glanz in der Deisterstadt verbreitet. Jetzt heiß es wirklich: Warten auf das Osterfeuer.

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