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Japan in der „Dönze“

Algesdorf / Lesung Japan in der „Dönze“

Im Ambiente des Restaurants „Ole Dönze“ sind 40 Landfrauen literarisch in das Japan vor 200 Jahren abgetaucht. Buchhändler Lars Pasucha aus Wunstorf las aus dem neuen Historienroman des englischen Autors David Mitchell, „Die tausend Herbste des Jakob de Zoet“.

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Lars Pasucha

Quelle: sk

Algesdorf (sk). Der Roman beginnt im Jahr 1799. Das japanische Kaiserreich hatte sich gegen den Rest der Welt abgeschottet. Nur auf einer Insel vor Nagasaki werden niederländische Händler unter strenger Bewachung geduldet. Dort verliebt sich Protagonist Jakob de Zoet in einer Japanerin. Es bleiben Begegnungen, unter anderem in einem Garten, wo eine Vogelscheuche steht, die beim Publikum in der „Dönze“ Schmunzeln hervorrief. Der Vogelschreck heißt Robbespierre. „Weil bei Wind der Kopf herunterfällt“, las Pasucha. Im Roman liegt die französische Revolution fünf Jahre zurück.
Pasucha rezitierte zum dritten Mal für die Landfrauen. Private Kontakte hatten ihn zum Vorlesen für die Frauen animiert. Ansonsten ist Pasucha nicht als Rezitator unterwegs. Auf den Mitchell-Roman fiel die Wahl des Buchändlers, weil ihn das Fremde der Kulturen fasziniere. Auch die Landfrauen beschäftigen sich mit fremden Kulturen, erklärte Marina Gellermann, Vorsitzende des Rodenberger Vereins.

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