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Jugend hilft der „Bürgerhilfe“

Rodenberg/Lauenau / Spendensammlung Jugend hilft der „Bürgerhilfe“

Margrit Mesenbrink kann ihre Freude kaum fassen: Gerade hat sie von neun Jugendlichen zehn große Klappboxen voller Lebensmittel für die von ihr geleitete „Bürgerhilfe Samtgemeinde Rodenberg“ erhalten. Einen Vormittag lang hatten die Teenager Kunden vor drei Lauenauer Geschäften um „ein Teil mehr“ gebeten.

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Die Bitte um „ein Teil mehr“ verhallte nicht ungehört: Junge Firmlinge bei ihrer Aktion vor der Lauenauer „Edeka“-Filiale.

Quelle: pr

Rodenberg/Lauenau. Rodenberg/Lauenau.   Die Heranwachsenden sind Firmlinge der katholischen Kirchengemeinde Bad Nenndorf und ihrer Filialen in Rodenberg und Lauenau. Sie empfangen in wenigen Wochen das Sakrament und werden darauf vorbereitet. Die 27 jungen Leute wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Eine davon leitet Pfarrer Adalbert Bonk selbst, eine zweite das Ehepaar Hans-Dieter und Anette Morys. Weitere neun Jugendliche betreut Therese Stegmiller gemeinsam mit Patrizia Alfaro und Markus Herberg. Es bleibt jedoch nicht bei Bibelstudium und Diskussionen um Glaubensfragen. Jede Gruppe nimmt sich unter dem Motto „Kirche bin ich“ auch ein soziales Projekt vor. Stegmillers Idee, die „Bürgerhilfe“ zu unterstützen, stieß auf Zustimmung.

 Mit kleinen Zetteln machten die neun Teilnehmer vor „Edeka“, „Schlecker“ und der „Getränke-Quelle“ auf sich aufmerksam. „Wir hätten auch gern vor den übrigen drei Lauenauer Discountern gestanden“, berichtete Stegmiller, „doch haben wir auf unsere Anfragen nur eine Ablehnung oder gar keine Antwort erhalten“. Umso dankbarer ist sie den drei genannten Betrieben und den Kunden, die die Aktion durch ihre Mitwirkung unterstützten.

 Binnen zwei Stunden türmten sich Konserven, Kaffee und Margarine, Nudeln und andere Lebensmittel mit langem Haltbarkeitsdatum sowie etliche Hygieneartikel in den Einkaufswagen. Geldspenden wurden ebenfalls sofort in geeignete Ware umgesetzt.

 Die Erlebnisse, die die Mädchen und Jungen bei ihrer Aktion sammelten, blieben nicht die einzigen Eindrücke an diesem Wochenende. Denn Stegmiller hatte die Gruppe zu einem 24-stündigen Aufenthalt im katholischen Pfarrheim in Lauenau eingeladen. Von dort ging es zu Fuß zum Atelier der Feggendorfer Künstlerin Regina Piesbergen, die einige ihrer sakralen Arbeiten vorstellte. Für Verblüffung sorgte ihr Geschenk: Jeder junge Gast durfte sich ein Bild mitnehmen.

 Eine aufschlussreiche Diskussion entwickelte sich mit dem Lauenauer Günter Fichte. Der katholische Diakon ist im Hauptberuf im Strafvollzug tätig und hat dort ständigen Kontakt mit Gefängnisinsassen, die zum Teil im gleichen Alter wie die hiesigen Firmlinge sind. Nun soll ein Besuch in der Strafanstalt folgen.

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