Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Julius-Rodenberg-Preis soll kommen

Ausschusssitung am 2. Februar Julius-Rodenberg-Preis soll kommen

Wenn der Ausschuss für Sport, Kultur und Heimatpflege der Stadt Rodenberg am Dienstag, 2. Februar, zusammenkommt, müssen die Politiker über mehrere Wünsche von Vereinen beraten.

Voriger Artikel
Grünen-Antrag zurückgestellt
Nächster Artikel
Modernisierungsbedarf der Schulen ist groß

Mit dem Ausrufen des Julius-Rodenberg-Jahres im Juli 2014 begann eine kleine Renaissance des Schriftstellers und Publizisten.

Quelle: Archiv

Rodenberg. Unter anderem soll die Stadt einen Ehrenpreis ausloben, und zwar im Namen ihres berühmtesten Sohnes: Julius Rodenberg.

 Der Schriftsteller und Publizist hatte bis vor Kurzem noch eher eine Nebenrolle in der öffentlichen Wahrnehmung gespielt – von der Namensgebung für die Grundschule einmal abgesehen. Doch seitdem ein Arbeitskreis der Museumslandschaft Amt Rodenberg im Juli 2014 anlässlich des 100. Todestages das Julius-Rodenberg-Jahr ausgerufen hat, ist einiges geschehen.

 Eine gut besuchte Ausstellung hat es gegeben, ein Kochbuch mit Julius-Rodenberg-Texten kam heraus, und Norbert Jahn hat eine Julius-Rodenberg-Stiftung gegründet. Als vorläufiger Höhepunkt präsentierte der Arbeitskreis um Rudolf Zerries und Marlies Berndt-Büschen die Neuauflage eines Julius-Rodenberg-Buches (wir berichteten).

 Doch das soll es noch längst nicht gewesen sein. Zerries und seine Mitstreiter arbeiten längst an der Übertragung eines zweiten Buches in die heutige Schreibweise. Und bevor dieses auf den Markt kommt, soll es möglichst schon den ersten Träger eines Julius-Rodenberg-Preises geben. Denn die Auslobung dieser Auszeichnung ist bei der Verwaltung beantragt worden.

 Dies schwebt den Antragstellern vor: Der Preis soll alle zwei Jahre, erstmals aber bereits in 2016, vergeben werden. Das Preisgeld soll zwischen 3000 und 5000 Euro betragen. Eine Jury müsste die Auszeichnung vergeben. Als Vorbilder werden der Münchhausen-Preis der Stadt Bodenwerder und der Wilhelm-Busch-Preis der Schaumburger Landschaft genannt.

 Die Museumslandschaft und die Deisterbuchhandlung würden das Projekt – im Falle eines positiven Votums – fachlich unterstützen. Um bereits in diesem Jahr einen Preisträger zu küren, müssten eine Jury besetzt und die Vergaberichtlinien festgelegt werden. Die künftigen Preisträger sollten sich im einstigen Betätigungsfeld Julius Rodenbergs hervorgetan haben, sprich: Herausgeber, Schriftsteller oder Journalist sein.

 Der Ausschuss befasst sich darüber hinaus mit zwei Anträgen aus Algesdorf: Die dortige Dorfgemeinschaft möchte 2000 Euro für die Musik beim 1150-Jahre-Fest im September haben, der TSV Algesdorf hat die Kostenübernahme für Fußballtore (rund 1200 Euro) beantragt. Darüber hinaus lässt die CDU über den Kauf von Defibrillatoren für die Sporthallen in Rodenberg und Algesdorf abstimmen. Kostenpunkt: Rund 3200 Euro.

 Der Ausschuss trifft sich um 19 Uhr im Rodenberger Sportheim. gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg