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Karte aus dem 19. Jahrhundert gefunden

Algesdorf / Chronik Karte aus dem 19. Jahrhundert gefunden

Der Arbeitskreis „Algesdorfer Chronik“ ist seit seiner Gründung vor drei Jahren ein ganzes Stück weitergekommen. Die Ergebnisse der Nachforschungen und der Suche nach Relikten hat der Arbeitskreis im Dorfgemeinschaftshaus vorgestellt. Darunter auch eine historische Landkarte aus dem Jahr 1873, die erst 14 Tagen zuvor vom einem Dachboden ans Tageslicht befördert wurde. Untergebracht war sie bei Helmut Matthias, Sohn des letzten Algesdorfer Bürgermeisters Christoph Matthias.

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Heinz Kruckenberg, Siegfried Jeuken, Willi Kerkmann, Georg-Wilhelm Warmbold, Heinrich Pfingsten, Gerhard Matthias, Horst Bosselmann, Uwe Heitmann und Willi Matthias vom Arbeitskreis „Algesdorfer Chronik zeigen das Fundstück, die Landkarte aus dem 19. Jahrhundert.

Quelle: Foto: bab

Algesdorf (bab). Eigentlich sei auf der Karte zu erkennen, dass der alte Kern Algesdorfs sich kaum verändert habe, meint der Arbeitskreis. Dennoch sind rund 140 Jahre nur eine kleine Spanne in der Historie des Dorfes. Wie die elfköpfige Gruppe informiert, gab es Verweise auf Algesdorf bereits 866. Die erste urkundliche Erwähnung ist auf 1015 datiert. „Algesdorf gehört zu den ältesten Orten Schaumburgs“, so Sprecher Horst Bosselmann.

Das neue, technische Zeitalter hat den Vorteil, dass Fotodokumente verfügbar sind. Und auch in dieser Hinsicht hat die Chronik-Gruppe tief in die Anfänge gegriffen. Selbst aus der Pionierzeit der Fotografie sind einige Bilder erhalten. Bei ihrer Zusammenstellung ist der Arbeitskreis auf die Mithilfe der Bürger oder ehemaliger Einwohner angewiesen, die Material zur Verfügung stellen. Aber auch 100 Jahrgänge Zeitungen seien im Archiv des Oppermann-Verlages gewälzt worden, wie Uwe Heitmann, Vorsitzender der Algesdorfer Runde und Mitglied im Arbeitskreis sagte. „Es ist enorm, was da alles so drin steht.“ Auch im Staatsarchiv in Bückeburg recherchierten die Chronisten.

Verschiedene Fotos und Vereinsfahnen hatte der Arbeitskreis auch für die rund 50 Gäste im Dorfgemeinschaftshaus ausgestellt. „Ich find es toll, dass sich Leute um die Geschichte kümmern“, sagte Rodenbergs Bürgermeister Ralf Sassmann (WGR), der zur Ausstellung gekommen war.
Die Algesdorfer Geschichtsschreiber werden die alte Chronik, die 1961 mit der Schließung der Dorfschule endet, als Grundlage nehmen und neue Erkenntnisse einarbeiten, sagte Heitmann. Im Frühjahr 2013 soll die neue Ausgabe verlegt werden. Ursprünglich sollte Ende dieses Jahres das Heft im quadratischen Format erscheinen. Doch dazu hat der Arbeitskreis noch zu viel zu tun.

BU: Heinz Kruckenberg, Siegfried Jeuken, Willi Kerkmann, Georg-Wilhelm Warmbold, Heinrich Pfingsten, Gerhard Matthias, Horst Bosselmann, Uwe Heitmann und Willi Matthias vom Arbeitskreis „Algesdorfer Chronik zeigen das Fundstück, die Landkarte aus dem 19. Jahrhundert.

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