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Rodenberg Kein Fix-Tarif für die Rowoki
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Kein Fix-Tarif für die Rowoki
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00:16 10.11.2013
Angebote der Rowoki sollen weiterhin nach Bedarf, und nicht nach striktem Tarif bezuschusst werden. Quelle: pr.
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Von Guido Scholl

Rodenberg. Dies bezeichnete Marlies Bernd Büschen (FDP), neben Böhm eine der Organisatorinnen der Rowoki-Aktionen, als schwierig, weil manche Angebote weniger kostenintensiv sind als andere. Ausflüge seien beispielsweise vergleichsweise teuer. Catrin Döpke schloss sich dem an. Auch Hauptamtsleiter Günther Wehrhahn sagte, ihm fehle der Anlass für eine solche Neuregelung.
Somit lehnte der Ausschuss die Änderung ab. Derzeit müssen alle Veranstalter ihre Zuschusswünsche separat formulieren. Insgesamt stehen im Haushaltsplanentwurf 3000 Euro für die Rowoki zur Verfügung, die in Rodenberg auch Aktionen im Herbst bereithält. Weitere 3500 Euro stehen für Zuschüsse an Organisatoren von Ausflügen und Freizeiten im Entwurf.

Eine weitere Diskussion entwickelte sich um den Abgabeschluss für Rowoki-Angebote. Zu früh sollte dieser zwar nicht sein, weil gute Ideen manchmal spät einträfen. Doch aus organisatorischen Gründen sei e zu später Redaktionsschluss für das Programmheft auch nicht zu gewähren, weil die Druckerei einen gewissen Vorlauf brauche.
Außerdem dürfe das Heft auch nicht zu spät vorliegen, damit Eltern planen können. Der 15. April wurde als zeitliche Grenze zur Diskussion gestellt, dies ist das bisherige Datum gewesen. Damit konnte sich die Mehrheit auch für die Zukunft anfreunden.

Damit bleibt der Rowoki-Rahmen grundsätzlich unverändert. Der Beratungsverlauf sei eine gute Basis, resümierte Böhm. Die Anregungen sollen in die weitere Planung einbezogen werden.
Angeregt wurde auch, generell Aktionen für Kinder, die jenen der Rowoki ähneln, zu bezuschussen. Der Vorschlag wurde abgelehnt. Die Ausschussmitglieder wollten den Begriff Rowoki exklusiv halten. Es handle sich um eine bekannte Marke, mit der die Ferienspaßaktionen in der Deisterstadt verbunden werden.
Eine Ausweitung der Zuschüsse auf Aktionen würde diesen Umstand aufweichen. Es heiße schließlich nicht „Jahr fürs Kind“ sonder „Wochen für das Kind“. Christel Oberheide (CDU) sprach sich für weiterhin geltende Flexibilität aus.

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