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Kein Geld für die Windmühle

Rodenberg / Windmühle Kein Geld für die Windmühle

Der Ausschuss für Bauangelegenheiten, Stadtentwicklung und Umwelt des Rates der Stadt Rodenberg hat den Vorschlag der Verwaltung abgelehnt, außerplanmäßig 20 000 Euro für die weitere Sanierung der Windmühle bereitzustellen. Für das Geld sollte die tragende Konstruktion der beiden Zwischendecken erneuert und das Umfeld der Mühle mit Schotter eingefasst werden, um eine weitere Trocknung des Sockels zu erreichen.

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Die weitere Sanierung des Wahrzeichens soll bis 2013 warten.

Quelle: Foto: bab

Rodenberg (bab). „Das wundert mich ein bisschen, weil wir gerade den Haushalt verabschiedet haben“, kommentierte Bauausschussvorsitzender Carlo de Rooij (CDU) den Antrag der Verwaltung. Dessen Parteikollege Stephan Lotz „ärgert“ sich geradezu, dass die Maßnahme nicht im Etat berücksichtigt wurde. „Herr Heilmann droht uns mit Haushaltssperre und jetzt, wo wir so knapp bei Kasse sind, kommt so ein Vorschlag von der Verwaltung“, bezog er sich auf Einschätzungen des Stadtdirektors Uwe Heilmann bei den Haushaltsberatungen.

Auch die SPD sieht zurzeit keinen Handlungsbedarf. „Zurückstellen und in den nächsten Haushalt einstellen“, schlug Fraktionsvorsitzender Uwe Märtens vor. Den Vorschlag, erst einmal nur rund um die Mühle zu schottern, fand keine Zustimmung, obwohl der stellvertretender Stadtdirektor Günther Wehrhahn erklärte, die Mittel für die Mühle aus 2011 nur zur Hälfte ausgeschöpft worden seien. Haushaltsreste seien deshalb aber nicht gebildet worden. „Dann gehe ich davon aus, dass ihr auch wisst, wo das Geld herkommen soll“, meinte CDU-Sprecher Erhard Steege. „Eile kann ich nicht begründen“, räumte Jörg Döpke vom Bauamt ein. Der Ausschuss entschied sich einstimmig gegen den Antrag.

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