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Rodenberg Kein Spielplatz wird gestrichen
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Kein Spielplatz wird gestrichen
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00:16 30.06.2016
Der Spielplatz am Rodenberger Schloss steht nicht zur Debatte. Quelle: ber
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Rodenberg

Als Schwerpunkt-Spielplätze kamen diejenigen am Burgwall, am Mozartweg und im Steinriesen und möglicherweise noch derjenige am Falkenweg in Frage. Wobei der Spielplatz am Dorfgemeinschaftshaus Algesdorf wohl auch weiterhin so unterstützt würde wie bisher auch.

Grundstück in Bauland umwandeln

Doch zum kompletten Streichen eines Standorts konnten sich die Ausschussmitglieder dann doch nicht durchringen. Der Spielplatz Mithoffstraße stand zwar zur Disposition: Marlies Berndt-Büschen (FDP) schlug vor, ihn abzuräumen und das Grundstück in Bauland umzuwandeln oder dort eine Obstbaumwiese anzulegen. Bauhof-Mitarbeiter Martin Meier fand die Obstbaum-Option gut. Stadtdirektor Georg Hudalla war dafür, den Bauhof zu beauftragen, eine möglichst pflegeleichte Nutzungsform zu erarbeiten, die dem Ausschuss dann noch einmal vorgelegt wird.

Berndt-Büschen zog auch die künftige Existenz des Spielplatzes Finkenweg in Zweifel, da er sich in der Nähe des Falkenwegs befindet. Ausschussvorsitzende Catrin Döpke (SPD) warb dafür, dass der Bauhof für diesen Platz auch einen pflegeleichten Ausstattungsvorschlag macht. Uwe Märtens (SPD) riet in beiden Fällen von vorschnellen Beschlüssen ab, weil schließlich neue Familien mit Kindern nachkommen könnten.

Vorschlag Federballplatz

Tina Böhm (WGR) sagte, der Platz solle so bleiben, wie er ist. Anja Niedenzu (SPD) warf die Idee ein, an der Stelle einen Federballplatz anzulegen. Für den Moment plädierten die Ausschussmitglieder für das Ersetzen von Spielgeräten auf den Spielplätzen Hasenkamp, Auf der Kammer und Steinriesen. Für den Falkenweg soll die Verwaltung einen Kostenvoranschlag erstellen, was ein Stabgitterzaun kosten würde.

Der Spielplatz Grover Grenze bekommt nach dem Willen des Ausschusses eine neue Schaukel. An mehreren anderen Arealen gab es kaum oder gar keinen Handlungsbedarf. An der Skaterbahn wird eine Bank postiert.

Gutachter gibt Geräte nicht frei

Der von der Samtgemeinde Rodenberg beauftragte Gutachter hat die gesperrten Doppeltürme in Apelern, Lauenau und Feggendorf untersucht. Ergebnis: Die Spielgeräte dürfen vorerst nicht freigegeben werden. „Das zeigt, dass offensichtlich ein Mangel vorliegt“, erklärt Hauptamtsleiter Günther Wehrhahn.

Vor rund zwei Wochen war ein Mädchen mit dem Bein zwischen dem letzten Brett der Hängebrücke und der Plattform des Kletterturms gerutscht und musste von der Feuerwehr befreit werden (wir berichteten). Die Samtgemeinde will nun vom Gutachter prüfen lassen, ob ein Konstruktionsfehler des Herstellers vorliegt. „Wir warten auf das Gutachten.

Sobald dieses vorliegt, werden wir Kontakt zum Hersteller aufnehmen“, erklärt Wehrhahn. Die Spielgeräte haben die Samtgemeinde insgesamt knapp 20000 Euro gekostet. ber

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