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Keine Liste für Straßenbau

Ausschuss lehnt Prioritäten-Einstufung ab Keine Liste für Straßenbau

Die Mitglieder des Bauausschusses der Stadt Rodenberg haben es abgelehnt, eine Prioritätenliste für Straßensanierungen aufzustellen. Ein solches Papier würde nur langsam abgearbeitet und daher weit in die Zukunft vorausgreifen, hieß es zur Begründung.

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Das Pflaster der Grover Straße lässtan einigen Stellen tiefblicken.gus

Rodenberg (gus). Nachgefragt hatte Landwirt Jürgen Wulf. Dieser erkundigte sich in der Einwohnerfragestunde, ob eine Aufstellung der Straßenbauvorhaben geplant ist. Doch mehrere Ausschussmitglieder verneinten und lehnten einen solchen Schritt ab. Der Vorsitzende Carlo de Rooij (CDU) erklärte, dass die Stadt mit einer Einstufung von Prioritäten falsche Erwartungen wecken könnte.

 Denn – realistisch betrachtet – könne sich Rodenberg eine, maximal zwei Straßenerneuerungen pro Jahr leisten. Eine zehn Projekte umfassende Liste abzuarbeiten, würde dann mindestens fünf, wohl aber eher zehn Jahre in Anspruch nehmen.

 Und damit würde der Stadtrat sich in Belange einmischen, die unter Umständen andere Politiker zu entscheiden haben – denn der Rat wird alle fünf Jahre neu gewählt. Es stelle sich auch die Frage, ob in den betreffenden Haushaltsjahren überhaupt ausreichend Geld für Straßensanierungen bereitstünde, hieß es seitens der Verwaltung.

 Zwei aktuelle Großprojekte in diesem Zusammenhang sind die Umgestaltung am Grünen Baum, in deren Zuge der Bereich abseits der Kreisstraße erneuert wird, und die Sanierung der Grover Straße. Für die Grover Straße und umliegende Wege liegt auch bereits der Entwurf eines Verkehrskonzeptes vor, wonach vor allem im Bereich Kirche/Kindergarten eine Verkehrsberuhigung vorgesehen ist.

 Aber auch an anderen Stellen hatte der Planer Elemente vorgeschlagen, die die Straße verengen und Autos zum langsameren Fahren bewegen sollen. Wulf, der Anlieger der Grover Straße ist, hatte bei der Präsentation des Konzeptes seinerzeit darum gebeten, dass die Straße nicht zu eng für landwirtschaftliche Fahrzeuge gestaltet wird. Wann die Grover Straße saniert wird, ist indes noch offen. Die Arbeiten an der Einmündung Masch in dieser Woche hatten mit den Plänen allerdings nichts zu tun. Es handelte sich lediglich um punktuelle Ausbesserungen. Der Grüne Baum ist in 2016 an der Reihe.

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