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Keine Selbstverständlichkeit

Bürgerpark Keine Selbstverständlichkeit

Das gibt es nicht überall: Ein Verein verschreibt sich der Pflege und Ausstattung eines Parks, verhilft seinem Heimatort somit zu einer zusätzlichen Attraktion und erspart ihr jede Menge Arbeit. So verhält es sich mit dem Bürgerpark am Alten Rodenberg.

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Sabine Rose führt die Gruppe durch den Bürgerpark bis zum Waldklassenzimmer.

Quelle: wil

Rodenberg. Bei dessen Besichtigung mit dem Fremdenverkehrsverein erfuhren die rund drei Dutzend Teilnehmer, was sich zuletzt dort getan hat und was noch folgt.

Selbstverständlich bestreitet der Fremdenverkehrsverein die Arbeit für den Bürgerpark nicht komplett allein. Auch der Förderverein der Grundschule sowie Pädagogen und Schülergruppen helfen mit. Die Stadt Rodenberg steuert darüber hinaus Zuschüsse bei. Und etwa ein Drittel des Waldes gehört auch der Stadt. Fachlich unterstützt Bezirksförster Andreas Ludewig den Verein.

Dass es den Bürgerpark in dieser Form gibt, hängt mit der Vergangenheit Rodenbergs als Kurort zusammen – damals war der Fremdenverkehr noch ein bedeutenderer Faktor als heutzutage.

Besonderer Dank für Julius-Rodenberg-Schule

Doch die Fortentwicklung des Areals hat der Fremdenverkehrsverein nicht aus der Hand gegeben. Besonders dankbar ist Vorsitzender Friedrich Hardekopf der Julius-Rodenberg-Schule, die sich speziell um das Waldklassenzimmer kümmert. Die pädagogische Mitarbeiterin Sabine Rose nahm folgerichtig auch am jetzigen Rundgang teil und ließ die übrigen Gäste Blätter und Blumen sammeln, um am Ende zusammenzutragen, wie vielfältig Flora und Fauna im Bürgerpark sind.

In den Sommermonaten hatte Friedrich Hardekopf wieder alle Hände voll zu tun, um die Wege von Zweigen freizuhalten, und aufzuräumen, wenn Starkregen Schäden angerichtet hatte. Sein Sohn Michael Hardekopf übernimmt derweil die sonstigen Unterhaltungsmaßnahmen im Park.

Das Waldklassenzimmer erhält in diesem Jahr noch eine Drehwürfeltafel mit sensorischen Elementen. Hierfür zeichnet ebenfalls Sabine Rose verantwortlich. Die Kosten dafür belaufen sich auf 2300 Euro. Darüber hinaus sollen die circa 70 Jahre alten Fichten unterhalb der Schafrehre gefällt werden. Nach Ansicht des Försters ist damit derzeit ein guter Preis zu erzielen. Die Einnahmen aus dem Holzverkauf gehen an der Fremdenverkehrsverein. gus

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