Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Keine neuen Schulden

Haushalt ist ausgeglichen Keine neuen Schulden

Einen für alle Parteien zufriedenstellenden Haushalt 2015 hat der Rat der Stadt Rodenberg einstimmig beschlossen. Kämmerer Sven Janisch präsentierte den Haushalt als ausgeglichen, die Stadt muss 2015 auch keine neuen Schulden aufnehmen.

Voriger Artikel
Stricken, häkeln, sticken
Nächster Artikel
Weg von Discounterfrage hin zum Gesamtkonzept
Quelle: dpa

Rodenberg. Nachdem im Jahr 2014 allerdings ein Darlehen über eine Million Euro aufgenommen worden war, hat die Stadt Rodenberg aktuell einen Schuldenstand von rund 3,2 Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 515 Euro entspricht.

 Positiv haben sich den aktuellen Prognosen zufolge vor allem die Einnahmen aus der Gewerbesteuer – von 1,17 Millionen (2013) auf 1,5 Millionen Euro (2014) – sowie aus der Einkommenssteuer – von 2,3 (2013) auf 2,47 Millionen Euro (2014) – entwickelt. Für 2015 werden noch einmal deutlich höhere Ergebnisse erwartet, bei der Gewerbesteuer rund 1,4 Millionen Euro. Entsprechend werden allerdings auch die Umlagen steigen, erklärte Janisch. An den Kreis muss die Stadt Rodenberg im Vergleich zu 2013 im Jahr 2015 wohl um die 300.000 Euro mehr abgeben.

 Für 2015 stehen einige größere Investitionen an, darunter der Endausbau des Gebiets Leimkaute (200.000 Euro), Straßensanierungen (200.000 Euro) und die Arbeiten an der Langen Straße 2 (120000 Euro). Einige der Projekte wurden bereits 2014 angeschoben und vorfinanziert, beispielsweise die Sanierung der Sporthalle Jagdgarten. Diese bildet auch im Haushalt 2015 den größten Brocken mit weiteren 400.000 Euro.

 Trotz des positiven Ergebnisses fanden die Ratsleute auch kritische Worte – weniger zum Haushalt als vielmehr zur allgemeinen Situation in Rodenberg. Gerade vor dem Hintergrund der Aldi-Schließung und den Plänen Bad Nenndorfs für die Kreuzung Drei Steine dürfe Rodenberg „nicht im Tiefschlaf versinken“, mahnte Uwe Märtens (SPD). Es brauche ein umfassendes Konzept zur Stadtentwicklung, das sich nicht in der Frage erschöpfen dürfe, wie man Aldi am Ort halten könne. Anziehungspunkte für Touristen und Familien müssten im Vordergrund stehen. „Wir müssen uns die Frage stellen: Wo wollen wir hin?“

 CDU-Sprecher Erhard Steege schloss sich an. Um die Stadt weiter auf Kurs zu halten, „sind wir in höchstem Maße gefordert, die Attraktivität in Rodenberg zu erhalten und zu erhöhen“. kle

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg