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Kirche und Ex-Politiker besucht

IGS Rodenberg Kirche und Ex-Politiker besucht

Das Thema Luther und die Ökumene haben die Teilnehmer des Religionskurses der Klasse 9a an der IGS Rodenberg durchleuchtet. Beteiligt waren dabei sowohl evangelische als auch katholische Schüler im Sinne eines konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts.

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Jule Pfingsten richtet eine Frage an Heiner Geißler – dessen Lesung war Teil des Schulprojekts.

Quelle: ar

RODENBERG. Ein Höhepunkt war der Besuch der Lesung Heiner Geißlers (wir berichteten), die zum Thema passte.

Geleitet wurde das Projekt von Klassenlehrerin Regine Pohl und Pastor Ralf Janßen von der St.-Jacobi-Kirchengemeinde. Einen Monat lang drehte sich alles um die Reformation. Unter anderem schauten die Schüler den Film Luther an und analysierten ihn. Außerdem besuchten sie die Marktkirche in Hannover, um sie kirchenraumpädagogisch zu erkunden. Dabei ging es darum, den Schülern zu erklären, welchen Zweck die einzelnen Elemente einer Kirche erfüllen sollen.

Doch die Schüler formulierten auch ihre Vorstellungen und Wünsche an die Kirche in der heutigen Zeit. Und dann war da der große Höhepunkt, auf den alles hinauslief: Der Vortrag des ehemaligen CDU-Generalsekretärs, der sein Buch über Martin Luther in St. Jacobi vorstellte.

Fazit fällt positiv aus

Die IGS-Schüler setzten sich mit den zentralen Aussagen und Forderungen Geißlers auseinander. Dabei stand die heutige Frage nach der Einheit der christlichen Kirche im Vordergrund. Das Thema Ökumene ist schließlich wegen des Reformationsjahres derzeit wieder mehr ins Gespräch gekommen. Geißler fragt zudem in seinem Buch, was Luther heute zu diesem Themenfeld sagen müsste.

Vor der Lesung des Ex-Politikers bereiteten die Neuntklässler mit großer Sorgfalt Fragen vor. Jule Pfingsten, Luisa Müller und Mathilda Döllner kam dann die Aufgabe zu, die Fragen nach der Lesung an Geißler zu richten. „Die Schülerinnen empfanden Begeisterung und auch Stolz, sich mit ihren Anliegen an eine so große Persönlichkeit wie Herrn Geißler wenden zu können“, erklärt Lehrerin Pohl rückblickend.

Das Fazit des nun beendeten Projekts fällt ebenfalls positiv aus. Pohl bezeichnet es als eine „für die persönliche Entwicklung der Schüler gewinnbringende“ Sache. gus

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