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Rodenberg Kleiner Abriss noch ohne „großes Spielzeug“
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Kleiner Abriss noch ohne „großes Spielzeug“
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21:32 04.04.2018
Sie sind Geschichte, die Garagen am Hotel Stockholm. Quelle: gus
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RODENBERG

Anlass für den Abbruch waren Sicherheitsbedenken, wie der stellvertretende Baufachbereichsleiter, Arno Fatzler, auf Anfrage erklärte. Ehe beispielsweise Kinder zu Schaden kommen, weil sie sich zum Spielen in die teils offen stehenden Unterstellmöglichkeiten wagen, sollten diese lieber abgeräumt werden. Denn die Einsturzgefahr war offenkundig, da das Dach teilweise schon zu Bruch gegangen war.

Wie Recht die Experten mit ihrer Einschätzung hatten, zeigte sich während der Abrissarbeiten. Als die Arbeiter an einer Stelle die Schaufel des kleinen Baggers ansetzten, gingen weitere Wandteile gleich mit zu Boden, wie Fatzler berichtete. Die etwa 20 Meter lange Garagenzeile brach schließlich zusammen wie ein Kartenhaus.

Bauzaun und Unansehnlichkeiten sind weg

Befürchtungen von Gegnern eines Stockholmabrisses, dass dieser Schritt nun bereits beschlossene Sache ist und gleich als nächstes ansteht, kann Fatzler ausräumen. Dazu wäre auch ganz anderes Gerät nötig. „Dann käme das große Spielzeug zum Einsatz“, sagt er.

Grundsätzlich sieht der Baufachmann in dem Garagenabriss sogar eine optische Aufwertung des Grundstücks. Sollte sich ein potenzieller Investor dort umschauen, hätte die baufällige Zeile eher abschreckend gewirkt – genau wie ein monatelang dort zwecks Absperrung stehender Bauzaun.
Ob das Stockholm abgerissen wird oder ob es saniert wird, muss politisch noch besprochen werden. Im Bauausschuss tendierten die Ratsmitglieder eher zum Abriss. Mehr dazu lesen Sie morgen in den SN. gus

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