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Rodenberg Kontakt über Bad Nenndorf geschlossen
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18:55 19.04.2012
Im Kurpark treffen sich Partner aus allen drei Kommunen: Die Schüler und Lehrer aus Rodenberg und Doudeville und Bad Nenndorfs Bürgermeisterin Gudrun Olk. Quelle: bab
Bad Nenndorf /Rodenberg

Rodenberg. Dort besuchen sie das Collège André Raimbourg. Der Austausch findet zwischen den siebten bis zehnten Klassen statt und ist ein Gegenbesuch, denn die Rodenberger Schüler waren im vergangenen Jahr bereits in Frankreich.

 Die Wiederaufnahme des Schüleraustausches zwischen den beiden Schulen geht auf die Initiative von Bad Nenndorfs Bürgermeisterin Gudrun Olk zurück. Sie hatte vor drei Jahren die Leiterin von IGS und Haupt- und Realschule, Brigitte Naber, eingeladen, eine Delegation nach Doudeville zu begleiten. „Eine sehr nette Geste“, findet sie. „Die Rechnung ist aufgegangen“, sagte die Schulleiterin bei einem Empfang in der Bad Nenndorfer Wandelhalle. Und Olk freute sich ebenfalls sichtlich über das Ergebnis: „Da soll noch mal jemand sagen, die Zusammenarbeit zwischen Bad Nenndorf und Rodenberg funktioniert nicht.“

 Mit dem Gästebuch der Stadt unter dem Arm begrüßte Bad Nenndorfs Bürgermeisterin die Schüler aus der Partnerstadt und deren Gastgeber aus Rodenbergs IGS und Stadtschule und berichtete Wissenswertes über die Kurstadt und deren künftige Entwicklungen. Die Übersetzung übernahm Sophie Leblond, Deutschlehrerin aus Doudeville, die zusammen mit Kollegin Martine Nasse die Klassenreisenden begleitete.

 Der wieder aufgenommene Schüleraustausch animiert die Schulleiterin, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern. „Ich fühle mich gezwungen, mal Französisch zu lernen. „Das ist für mich eine Motivation“, kündigte Naber an. Für das Parlieren und alles andere rund um den Austausch sind in IGS und Stadtschule die Fachlehrerinnen Sabine Sassenberg und Inken Arens zuständig, die 2011 in Frankreich den Antrittsbesuch der Austauschschüler aus Rodenberg begleiteten.

 Die Rodenberger Stadtschule knüpfte damit wieder an eine rund 20-jährige Tradition an, wie Naber schilderte, die mehrere Jahre brachgelegen hatte. Doudeville muss die Auffrischung der Beziehungen mit offenen Armen begrüßt haben. „Ich habe Doudeville als ausgesprochen gastfreundliche Stadt erlebt“, berichtete Naber von ihrem ersten Kontakt. „Ich kann mich noch gut an den Empfang beim Bürgermeister erinnern.“