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Konzept gegen Hochwasser

Hülsede / Gemeinderatssitzung Konzept gegen Hochwasser

Auf merklich großes Interesse ist die jüngste Sitzung des Hülseder Gemeinderats gestoßen. In Anbetracht der vergangenen Ereignisse nicht verwunderlich: Bereits zweimal in diesem Jahr hatten es die Einwohner Hülsedes nach Unwettern mit Hochwasserschäden zu tun.

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Hülsede. Aus diesem Grund hatte die SPD einen Eilantrag gestellt, von professioneller Seite ein Gesamtkonzept erstellen zu lassen, mit dem sich die Probleme in den Griff bekommen lassen. Der Rat folgte dem Antrag einstimmig.

 Die jüngsten Unwetter hätten gezeigt, dass die Oberflächenentwässerung, vor allem, wenn das Wasser über die Felder komme und nicht vom Wald, nicht ausreichend funktioniere, nannte Bürgermeisterin Marion Passuth (SPD) noch einmal den Grund für den Antrag. Statt aber wahllos irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen, sollte sinnvollerweise ein professionelles Planungsbüro ein umfassendes Konzept erstellen, also „die Schwachstellen in der Entwässerung ermitteln“ und herausfinden: Was kann und muss getan werden, um Ereignisse wie die Ende April und Anfang August in Zukunft zu verhindern?

 Da sich unter den Zuhörern hauptsächlich Betroffene befanden, war die Stimmung während der Sitzung entsprechend angespannt. Manche Bürger zeigten sich verärgert über das bisherige Vorgehen und störten sich unter anderem an der bevorstehenden Ursachenforschung, da die Ursache für das Problem in ihren Augen klar auf der Hand liege.

 Ratsherr Thorsten Flügge von der SPD lenkte ein: Jeder habe bei den beiden Hochwassern eigene Erfahrungen und Beobachtungen gemacht – und jeder habe seine eigene Ansicht darüber, woran es wohl gelegen habe. Jeder sollte seine persönlichen Beobachtungen deshalb sinnvoller verschriftlichen und weitergeben, damit das Planungsbüro einen umfassenden Überblick über die Gesamtsituation und eine breite Basis für seine Untersuchungen erhält. Rat und Verwaltung bitten nun alle Bürger aus Hülsede, Meinsen und Schmarrie, ihre Erfahrungen mit den jüngsten Hochwassern schriftlich bei Bürgermeisterin Marion Passuth oder bei der Samtgemeindeverwaltung in Rodenberg, Amtsstraße 5, abzugeben.

 Ein Zuhörer äußerte zudem die dringende Bitte, die Durchflüsse der Gräben und Ähnliches zu überprüfen. Schutt und Äste, die die Abflüsse verstopfen, verschärften das Problem. Ratsherr Dirk Tetzlaff (CDU) ergänzte: Bis das neue Konzept erstellt und umgesetzt sei, sollten als Übergang alle Entwässerungsgräben richtig ausgebaggert werden, „damit verringern wir zumindest die Gefahr“. kle

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