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Krippe neben das „Stöckchen“

Pläne in Rodenberg Krippe neben das „Stöckchen“

Die neue Krippe für Rodenberg soll auf das Gelände des Stockholm. Neben dem Gasthaus sei noch genug Platz, argumentieren SPD und WGR - und überraschen mit ihrem Vorstoß. Die Küche könne dann das Essen für die Kita liefern, heißt es.

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Rodenberg. Die für die Stadt Rodenberg geplante Krippe soll auf das Gelände des Stockholm – mit diesem gemeinsamen Vorstoß haben SPD und WGR überrascht. Im Gespräch mit dieser Zeitung erläuterten Anja Niedenzu (SPD) und Marlies Weigelt (WGR), dass neben dem Gasthaus eine ausreichend große Freifläche geschaffen werden kann.

Denn das im vergangenen Jahr geschlossene Etablissement selbst soll von den Plänen weitgehend unberührt bleiben. „Wir stellen uns eine kombinierte Nutzung vor“, sagte Niedenzu. Dafür müssten die maroden Garagen auf der Nordseite des Grundstücks abgerissen und ein Streifen des Parkplatzes abgeknapst werden. Dann entstünde eine etwa 18 mal 20 Meter große Fläche, auf der die Krippe stehen könnte.

Charmant wäre dies, weil direkt dahinter eine Wiese als Außengelände genutzt werden könnte. Dorthin müsste eine Treppe führen – entweder im Gebäude oder außen. Als Parkplätze könnten jene des Gastronomebetriebs, für den die Stadt ein Konzept erstellen und danach einen passenden Betreiber suchen will, genutzt werden.

Doch möglicherweise wäre auch, wenn einige Gebäudeteile im hinteren Bereich wie etwa die Kegelbahn abgerissen würden, eine Zufahrt nebst Parkplätzen von der Windmühenstraße möglich. Zu klären ist, ob sich dies mit der Existenz des Trafohauses an der Stelle vertrüge. Grundsätzlich gehen WGR und SPD davon aus, dass der künftige Pächter gar nicht traurig wäre, wenn ihm einiges von dem verwinkelten Komplex abgenommen würde. Auch das Außengelände neben dem Biergarten erscheint Weigelt und Niedenzu reichlich groß.

Doch allzu sehr wollen sich beide noch nicht in mögliche bauliche Details vertiefen. Ihren Vorstoß sehen sie als Diskussionsgrundlage, die zunächst auf Stadtebene eingereicht wurde. Diese muss der zuständigen Samtgemeinde ein Grundstück zur Verfügung stellen, wo die Krippe entstehen kann. Das Stockholm-Areal gehört der Stadt bereits. Und wieder in einem Neubaugebiet tätig zu werden wie einst bei der Krippe Leimkaute, war von den Stadtgremien abgelehnt worden. Nah am Zentrum lautet die Devise.

Stockholm-Wirt hätte sichere Einahmequelle

Die Nachbarschaft eines Gastronomiebetriebs fänden SPD und WGR durchaus sinnvoll. Die dortige Küche könne das Mittagessen für die Kita liefern, sodass der Wirt eine sichere Einnahmequelle hätte. Die Parkplätze benötige das Gasthaus erst gegen Abend, sodass auch da kein Konflikt entstünde. Einzig die Zufahrt von der Rodenberger Allee aus bereitet Weigelt Sorgen. Doch da könne die Variante Windmühlenstraße Abhilfe schaffen.

Befürworten die Stadtpolitiker den Standort, soll die Idee an die Samtgemeinde weitergereicht werden. Ein Fachmann müsste dann einen Plan erstellen und festlegen, was geht und was nicht.

Die Namensfindung dürfte später auch Laune machen: Krippe „Stöckchen“ wäre sicher ein heißer Kandidat. Oder auch – etwas verspielter: „Söckchen am Stöckchen“.

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