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Kritik am öffentlichen Nahverkehr

Rodenberg schlecht angebunden Kritik am öffentlichen Nahverkehr

Gleich mehrfach ist zuletzt das Thema Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) in der Samtgemeinde Rodenberg kritisch diskutiert worden.

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Das ÖPNV-Angebot in der Samtgemeinde Rodenberg steht derzeit in der Kritik.

Quelle: gus

Ob im Seniorenbeirat, im Wirtschafts- und Fremdenverkehrsausschuss oder bei der Wählergemeinschaft Rodenberg (WGR) – stets wurden erhebliche Verbesserungen gefordert.

 Ein aktueller Anknüpfungspunkt ist der Klinikum-Neubau bei Vehlen. Denn während das Kreiskrankenhaus in Stadthagen derzeit noch ganz ordentlich per Bus erreichbar ist, befürchten Politiker und Interessenvertreter in der Samtgemeinde Rodenberg eine erhebliche Verschlechterung, wenn erst Vehlen das Ziel ist. Eine Bushaltestelle ist dort nicht eingeplant, hieß es im Seniorenbeirat.

Dies hielt der CDU-Politiker Börries von Hammerstein für ein Unding. „Der Landkreis hat gefälligst die Pflicht, eine Anbindung per ÖPNV an das Klinikum in Vehlen einzurichten“, betonte der Apelerner im Ausschuss für Wirtschaft und Fremdenverkehr. Bei der Standortwahl für das Krankenhaus sei ein Zirkelschlag um Rinteln, Bückeburg und Stadthagen gemacht worden, der Raum Rodenberg/Nenndorf sei komplett außer Acht gelassen worden. Wilhelm Gerland, Vorsitzender des Seniorenbeirates, schlug vor, Fahrten zum Klinikum per Anrufauto zu ermöglichen. Dabei zahlt die Samtgemeinde einen Zuschuss, der aber selbst bei Touren bis Hameln derzeit nur 15 Euro beträgt. Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla hielt das Anrufauto daher für wenig geeignet. Denn eine Strecke mit dem Taxi zum Klinikum koste etwa 52 Euro. Blieben also etwa 70 Euro Eigenanteil (Hin- und Rückfahrt) für einen Patientenbesuch. Höchstens per Kleinbusverkehr in Kooperation mit anderen Kommunen konnte sich Hudalla eine eigene Lösung vorstellen. Damit kann der Verwaltungschef eigentlich nur Bad Nenndorf und Lindhorst gemeint haben, wo es Bürgerbusse gibt.

Schüler sitzen zu lange in den Bussen

Bei der WGR gab es über das Klinikum hinaus die grundsätzliche Ansicht, dass das ÖPNV-Angebot für die Einwohner Rodenbergs zu schwach ist. Gerade für ältere Menschen, aber auch für Schüler stelle dies ein erhebliches Problem dar. Teilweise müssten Schüler täglich weit mehr als eine Stunde im Bus verbringen, um zur Schule zu gelangen.

Hinzu komme, dass es grundsätzlich ein Nachteil für hiesige Schüler ist, wenn sie teure Monatsfahrkarten kaufen müssen – auch, um zur KGS Bad Münder zu gelangen. Den Transfer dorthin zahlte bis zum vergangenen Jahr die Samtgemeinde. Seither ist die Zahl der Rodenberger Schüler dort zurückgegangen. gus

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