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Kunst aus Schrott

Ferienprogramm Kunst aus Schrott

Zehn Jungen sind unter die Künstler gegangen. Allerdings nicht mit Pinsel und Farbe, sondern mit Schrott und einem Schweißgerät. Unter fachmännischer Anleitung übten sie sich in Rodenberg im nicht ganz ungefährlichen Umgang mit Trennschleifer und heißer Flamme.

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Da fliegen die Funken: Andreas Dölz lässt Kilian mit dem Trennschleifer hantieren.

Quelle: nah

Rodenberg. Der Eifer kann sich sehen lassen – etliche kreative Werke reihten sich bald zu einer kleinen Ausstellung. Allerlei Gerümpel lag in Boxen und Eimern: Hufeisen, Spiralfedern, sogar ein altes Schaufelblatt. Andreas Dölz erläuterte den jungen Gästen das Prinzip eines Trennschleifers, um das Gerät bald darauf seinen aufmerksamen Zuhörern in die Hand zu drücken. Doch zuvor musterte Sabine Titze-Dölz die Kleidung der Teilnehmer. Wer nicht lange Sachen aus Baumwolle trug, hätte sich rasch umziehen müssen.

Die Mitorganisatorin des vom SPD-Ortsverein Lauenau veranstalteten Ferienprogramms hatte nicht schlecht gestaunt, als immer mehr Anmeldungen eintrudelten. „Schrottschweißen ist wohl im Trend“, glaubt sie. Doch auch andere Angebote der diesjährigen sommerlichen Programmfolge erfreuen sich derzeit großer Nachfrage.

Mit Respekt bei der Arbeit

Für Leon, Kilian und Maiko war der Vormittag einfach nur „cool“ und „spannend“. Leon (12) hatte sich eine Kupplungsscheibe, eine Kette und ein paar Hufeisen aus dem Metallangebot herausgesucht. Dann wartete er geduldig, bis Claus Gräbig ihn in eine kleine Kabine winkte. Schutzhelm und Handschuhe wurden angelegt. Ausführlich erklärte Gräbig die Technik und auch die Gefahren, die bei unsachgemäßer Handhabung auftreten können. Die Jungen zollten großen Respekt.

Umso stolzer waren sie, als die originellen Arbeiten ausgestellt wurden. Tim hatte Kupplungsscheibe, Feder, Wasserpumpe und die Reste einer Petroleumlampe miteinander verbunden. „Mein Föhn“, sagte er grinsend über das Gebilde. Stolz würde er es später nach Hause tragen und war schon gespannt, was wohl die Eltern über den ungewöhnlichen neuen Zimmerschmuck sagen würden. Unterdessen standen die nächsten Teilnehmer bei Andreas Dölz schon wieder Schlange. Doch dieser ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Immer nur ein junger Gast dürfte an die Werkbank treten. Schließlich sollte der gelungene Ferientag doch nicht mit einem kleinen Malheur enden. nah

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