Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Ladesäule für Rodenberg

Bitte aufladen Ladesäule für Rodenberg

Alle Schaumburger Kommunen im Gebiet von Westfalen Weser Netz sollen eine Ladesäule für Elektroautos bekommen. Angefangen hat das Unternehmen mit Rodenberg. Seit Montag können E-Autofahrer auf dem Amtsplatz ihre Fahrzeuge aufladen.

Voriger Artikel
Krippe neben das „Stöckchen“
Nächster Artikel
Backhaus-Chefin hört auf

Buchsenstopp: WWN-Kommunalreferent Frank Wohlgemuth (Mitte) zeigt, wie der Stecker in den E-Golf gesteckt wird.

Quelle: gus

Rodenberg. Als zweite Kommune soll noch im Januar Bad Nenndorf an die Reihe bekommen. „Die Samtgemeinde Rodenberg ist auch bei Elektromobilität weit vorn“, sagte Amtsleiter Jörg Döpke selbstbewusst. Für 35 Cent pro Kilowattstunde können die Auto-Akkus auf zwei Parkplätzen an der Rückseite des Ratskellers befüllt werden. Die Ladesäule gibt an beiden Anschlüssen bis zu 22 Kilowatt pro Stunde an Strom ab. Je nach Fahrzeugtyp variiert die Bezugsleistung. Es gibt Autos, die die vollen 22 Kilowatt abnehmen, aber es gibt auch welche mit nur sechs Kilowatt Ladekapazität.

Mit dem Smartphone können E-Autofahrer nach verfügbaren Ladestationen suchen. Sie müssen sich zur Nutzung der Rodenberger Station online für ein Abbuchungssystem registrieren lassen, wie Frank Wohlgemuth, Kommunalreferent bei WWN, erklärte. Lädt jemand ein Fahrzeug mit besagter Ladekapazität von sechs Kilowatt, werden nach einer Stunde 2,10 Euro abgebucht. Beim Buchsenstopp am Amtsplatz solle in erster Linie nachgeladen werden, denn das „Volltanken“ geschehe normalerweise über Nacht an der heimischen Steckdose, so WWN-Bereichsleiter Heinrich Matthias.

Informationsrunden zu Elektromobilität

Die zentrale Stelle hat die Verwaltung Döpke zufolge bewusst ausgewählt, um auf das Thema Elektromobilität aufmerksam zu machen. Außerdem ist der Platz ideal, weil die Ladezeit auch zum Einkaufen genutzt werden kann, wovon wiederum die Geschäfte profitieren. „Wir wollen dort nach Möglichkeit auch eine E-Bike-Ladestation platzieren“, fügte Stadtdirektor Georg Hudalla hinzu. Dieser regte auch an, dass WWN in der Samtgemeinde Informationsrunden zu Elektromobilität anbietet. Das Thema sei im Kommen. Dies bestätigte Döpke, der seit bekanntwerden der Ladesäulenpläne für den Amtsplatz mehrere Gespräche mit Bürgern geführt hat, die entweder ein E-Auto besitzen oder eines anschaffen wollen.

Die Säule hat die Kommune nichts gekostet. Das etwa 6000 Euro teure Gerät hat WWN selbst bezahlt, auch den rund 3500 Euro teuren Aufbau mit Netzanschluss. Die zwei Parkplätze vor der Station sind von nun an ausschließlich fürs Aufladen von E-Fahrzeugen gedacht, so Matthias.  gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg