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Laternen sollen ausgewechselt werden

LED-Quote Laternen sollen ausgewechselt werden

388 der rund 800 Straßenlaternen im Rodenberger Stadtgebiet sollen demnächst ausgetauscht werden. Ziel ist es, mit LED-Leuchten pro Jahr etwa 65 000 Kilowattstunden Energie einzusparen, nach Worten von Rathaus-Mitarbeiter Jörg Döpke amortisiert sich die Investition innerhalb von zehn Jahren.

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Die Straßenbeleuchtung ist Thema in der Rodenberger Politik.

Quelle: dpa Symbolfoto

Rodenberg. Rodenberg. Die Kosten werden auf 245 850 Euro beziffert. Doch in der Politik herrscht noch Beratungsbedarf.

235 sogenannte Pilzleuchten und 153 Kofferleuchten sind auszutauschen, so das Konzept, das die Verwaltung auf Grundlage von Angaben des Unternehmens Westfalen Weser Netz erstellt hat. Da es bereits 15 LED-Laternen gibt, wäre eine Quote von gut 50 Prozent dieser Strom sparenden Lichtspender erreicht.

Die meisten Laternen funktionieren aktuell mit Natrium-Hochdruckleuchten. Diese müssten nicht zwingend schon jetzt gegen LEDs getauscht werden. Es stellt sich jedoch die Frage, ob jene Natrium-Lampen, die aufgrund ihrer Laufzeit ohnehin in Kürze gewechselt werden müssten, nicht gleich gegen energiesparende Geräte eingetauscht werden sollten. Die von der Verwaltung zum Austausch vorgeschlagenen Leuchten stammen teils aus den siebziger Jahren, bereits nach 30-jähriger Betriebsdauer gelten sie als veraltet.
Die Laternen, die laut dem Verwaltungskonzept bald zu 50 Prozent in der Stadt brennen sollen, können bereits jetzt begutachtet werden. Zwei Modelle – mit unterschiedlichen Helligkeiten – wurden probehalber am Dammweg installiert.

Christel Oberheide (CDU) knüpfte im Rodenberger Bauausschuss an die Laternen-Diskussion in Hülsede an, wo es über die Leuchten hinaus auch um die Lampenköpfe gegangen war. Döpke sagte, beide Situationen seien nicht vergleichbar.

Im Ausschuss blieb Beratungsbedarf, wie SPD-Politiker Dieter Leistikow es formulierte. Die Laternen-Frage wird deshalb noch einmal in den Fraktionen beraten. Anschließend soll ein Experte sich im Bauausschuss zu diesem Thema äußern. gus

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