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Lebensfreude, die ansteckt

St.-Jacobi-Kirchengemeinde zieht euphorisches Resümee Lebensfreude, die ansteckt

Die St.-Jacobi-Kirchengemeinde Rodenberg hat bereits viele Höhepunkte erlebt, speziell in 2015, als das 975-jährige Bestehen gefeiert wurde. Aber das, was sich jetzt rund um die Kinderbibeltage zugetragen hat, das übertrifft wohl das meiste Gewesene. Das Resümee der Kirchengemeinde fällt geradezu euphorisch aus.

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 In der Kirche geht es bunt und wuselig zu.

Quelle: pr

RODENBERG. Im vierjährlichen Turnus der üblichen Besuche südafrikanischer Christen war diesmal eine Delegation mit fünf Musikern aus Devhula-Lebowa zu Gast in der Deisterstadt. Und dieses Quintett hatte offenbar eine riesige Portion Lebensfreude im Gepäck, womit sie die Teilnehmer der Bibeltage und anderer Veranstaltungen ansteckten.

Gleich zu Anfang des Aufenthaltes erlebten Südafrikaner und Deutsche bei einem Workshop, wie echte Partnerschaft und echter Austausch funktionieren können. Die Südafrikaner brachten den Deutschen ihre Songs bei, die Deutschen den Südafrikanern im Gegenzug hierzulande beliebte Lieder. Der Funke sprang schnell über, und das Resultat des gemeinsamen Musizierens war bei drei Konzerten zu erleben – in Rinteln, Rodenberg und Hessisch Oldendorf. Eine weitere Besonderheit: Die südafrikanische Band war in die Kinder-Bibel-Tage eingebunden und spielte bei allen dort gesungenen Liedern (wir berichteten).

Seit 30 Jahren pflegen die Rodenberger die Freundschaft mit den Christen in Devhula-Lebowa. Der Kulturaustausch sollte außerdem dazu beitragen, Angst und Vorurteile gegenüber Fremden abzubauen.

Kinder wollen umbedingt Englisch lernen

Das ist nach Wahrnehmung Martina Broses, Diakonin in Rodenberg und Kirchenkreisjugendwartin, in vollem Umfang gelungen. Die Kinder seien vom ersten Moment an fasziniert gewesen. Sie tanzten mit der Band, wollten Autogramme sammeln, die Sängerin Annah gar nicht mehr loslassen und Bandleader Meshack ganz viel erzählen. Angesichts der Sprachbarriere verkündete so manches Kind, nun auf jeden Fall Englisch lernen zu wollen.

Weitere Teile des Programms waren ein offener Abend mit den fünf Gästen, ein Kinoabend zur Kultur der Venda mit dem Film „Elewani“ mit anschließendem Austausch sowie ein Besuch mit der Delegation im Flüchtlingsheim in Rinteln. Die Venda sind eine Volksgruppe, die einer gleichnamigen Region Südafrikas entstammt. Diese Region war von 1979 bis zum Ende der Apartheid 1994 formal unabhängig.

Möglich war dieser bereichernde Kulturaustausch unter anderem wegen der Förderung der Bingo-Umweltstiftung. Diese hat zugesagt, das Projekt mit bis zu 6000 Euro zu unterstützen. Die Stiftung fördert außer Naturschutzprojekten auch Aktivitäten zugunsten der Entwicklungsarbeit. gus

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