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Liberale wollen in drei Räte

Rodenberg / Kommunalwahl Liberale wollen in drei Räte

Der FDP Ortsverband Samtgemeinde Rodenberg hat seine Kandidaten für die Kommunalwahl 2016 bereits bestimmt und will Bewerber für Mandate in den Räten der Samtgemeinde und der Stadt Rodenberg sowie des Fleckens Lauenau aufstellen.

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Marvin Koch (von links), Marlies Berndt-Büschen, Herbert Berndt, Michael Behring und Fred Angerstein treten für die FDP an.

Quelle: gus

Rodenberg. Auf den ersten Listenplatz für den Samtgemeinderat wählte die Ortsgruppe Michael Behring, den zweiten Platz belegt Marlies Berndt-Büschen. Es folgen Fred Angerstein, Marvin Koch und Herbert Berndt. Mit Koch hat die FDP einen Nachwuchspolitiker aufgetan – er wird 2016 18 Jahre alt, sodass er kandidieren kann.

 Als wichtige Samtgemeinde-Themen nannte Berndt-Büschen Schule, Windkraft und die Südlink-Trasse. „Bei diesen Themen wollen wir unsere liberalen Ansichten geltend machen“, sagte Berndt-Büschen. Behring ergänzte: Wirtschaftsförderung sei eine Hauptaufgabe der Samtgemeinde. Dabei stehe er für weitere Entbürokratisierung.

 Für die Wahl des Fleckenrates Lauenau wurde wie beim Urnengang des Jahres 2011 Behring als einziger Kandidat aufgestellt. Im Flecken wäre das Erringen eines Ratsmandats bereits ein großer Erfolg, denn dort gingen die Liberalen vor vier Jahren ebenso leer aus wie auf Ebene der Samtgemeinde.

 Für die Wahl des Rates der Stadt Rodenberg erhielt Berndt-Büschen den ersten Listenplatz. Koch belegt Platz zwei der FDP-Liste, Angerstein Platz drei. Berndt-Büschen hat derzeit im Stadtrat ein Mandat inne.

 Sebastian Klein, der momentan eine Gruppe mit der FDP bildet, möchte nicht auf der Liste der Liberalen antreten. Klein war für die Aktiven Demokraten in den Rat der Stadt Rodenberg gewählt worden. Nach der Auflösung der Aktiven Demokraten bildete Klein mit der FDP eine Ratsgruppe.

 In der Stadtpolitik liegt den Liberalen die Stärkung der Innenstadt am Herzen. Die Lange Straße solle von der Attraktivität des Amtsplatzes profitieren. „An der Langen Straße sollten nicht so viele Läden verwaisen“, mahnte Berndt-Büschen. Darüber hinaus sind der FDP die Gemeinschaft der Vereine und die weitere Verschönerung der Spielplätze wichtig. Hinsichtlich der Verkehrsberuhigung solle die Stadt mit Augenmaß vorgehen. Nur im Bereich der Kita Grover Straße steht die FDP für Maßnahmen im Dienst von mehr Sicherheit ein.

 Behring bezeichnete die Verkehrsführung in Lauenau als irreführend. Dieses Thema und eine Verbesserung der Transparenz in der Ratspolitik wolle er sich auf die Fahnen schreiben. Der Wirtschaftswissenschaftler möchte zudem gern seine berufliche Expertise in die Finanzpolitik einbringen. Das Ergebnis der Kommunalwahl 2011 will Behring nicht als schlechtes Vorzeichen werten. Damals habe die hiesige FDP unter dem schlechten Bundestrend gelitten. „Wir sind da sicher etwas abgestraft worden“, sagte Behring. gus

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