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Rodenberg Mehr Platz rund um die ASB-Ampel
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Mehr Platz rund um die ASB-Ampel
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18:13 22.09.2011
Die Ampel steht im Weg. Quelle: bab
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Rodenberg (bab). Der Standort der Ampel ist bisher von einigen kritisiert worden. Nicht nur Politiker wie die Aktiven Demokraten halten die Positionierung mitten auf dem kombinierten Geh- und Radweg für misslungen, auch Helmut Schaare vom Seniorenbeirat und Nachbarn kritisieren, dass die Ampel voll im Weg steht. Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollatoren kämen nur mit Mühe daran vorbei, beklagen die Kritiker.

Wegen der unter dem Bordstein liegenden Wasserleitung habe es keine andere Möglichkeit gegeben, die Ampel aufzustellen, erklärt Jörg Döpke von der Bauverwaltung. Eine Peitschenampel aufzustellen, deren Mast gebogen ist, wie Schaare vorschlägt, hält die Bauabteilung im Rathaus für wenig praktikabel. Der Bereich an der Seite des ASB werde aber umgestaltet, sagt Döpke, der ebenfalls unglücklich über die Situation ist, die auch Passanten mit Kinderwagen betreffe.

Die Stadt will den Seitenstreifen zwischen Gehweg und ASB-Gebäude, der öffentlicher Grund ist, umgestalten. Dadurch werde der Bürgersteig an besagter Stelle breiter und es gebe „genug Aufstellfläche“, meint Döpke. Mit dem ASB seien die Maßnahmen abgesprochen.

„Wir profitieren auch davon, dass der Eingang verschwenkt wird, sagt Jutta Mackensen, Leiterin im Alten- und Pflegeheim des ASB. Sie habe zwar noch keine Pläne gesehen, aber einen Eindruck durch die Erläuterungen der Bauamtsmitarbeiter vor Ort. „Es ist derzeit etwas unglücklich“, gibt sie zu, aber „wir freuen uns sehr“, dass nach dem Umbau der Zugang für Rollstuhlfahrer und Gehbedinderte einfacher werde. Das führe dazu, dass diese vermehrt selbstständig den Bereich überwinden könnten. Der Eingang an der Allee sei einer der beiden Hauptzugänge.

Doch für Schaare stellt außerdem der Neigungswinkel des Bürgersteiges ein weiters Problem dar. Statt der vorgeschriebenen Querneigung von 2,5 Prozent weise der Bürgersteig eine von neun Prozent aus, habe er festgestellt. Im Regelfall versuche man die sechs Prozent nicht zu überschreiten, sagt Döpke. „Aber wir arbeiten im Bestand.“ So sei dies kein Neubau wie in einem Baugebiet. Beim Bau des Gehwegs müsse sich nach den vorhandenen Gegebenheiten gerichtet werden. Deshalb kann die Stadt auch lediglich an der Ostseite der Straße die Situation verbessern. Wie Döpke sagt, lasse die Verhältnisse auf der gegenüberliegenden Seite keine Veränderung zu.

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