Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Mehr Platz rund um die ASB-Ampel

Rodenberg / Alten- und Pflegeheim Mehr Platz rund um die ASB-Ampel

Die Umgebung der neuen Fußgängerampel an der Allee wird umgebaut. Das ASB Alten- und Pflegeheim bekommt dazu einen neuen Eingangsbereich mit einer Rampe von der Stadt.

Voriger Artikel
Bonus-Punkte fürs Tanzen
Nächster Artikel
Geflügelzüchter erkunden Hamburg

Die Ampel steht im Weg.

Quelle: bab

Rodenberg (bab). Der Standort der Ampel ist bisher von einigen kritisiert worden. Nicht nur Politiker wie die Aktiven Demokraten halten die Positionierung mitten auf dem kombinierten Geh- und Radweg für misslungen, auch Helmut Schaare vom Seniorenbeirat und Nachbarn kritisieren, dass die Ampel voll im Weg steht. Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollatoren kämen nur mit Mühe daran vorbei, beklagen die Kritiker.

Wegen der unter dem Bordstein liegenden Wasserleitung habe es keine andere Möglichkeit gegeben, die Ampel aufzustellen, erklärt Jörg Döpke von der Bauverwaltung. Eine Peitschenampel aufzustellen, deren Mast gebogen ist, wie Schaare vorschlägt, hält die Bauabteilung im Rathaus für wenig praktikabel. Der Bereich an der Seite des ASB werde aber umgestaltet, sagt Döpke, der ebenfalls unglücklich über die Situation ist, die auch Passanten mit Kinderwagen betreffe.

Die Stadt will den Seitenstreifen zwischen Gehweg und ASB-Gebäude, der öffentlicher Grund ist, umgestalten. Dadurch werde der Bürgersteig an besagter Stelle breiter und es gebe „genug Aufstellfläche“, meint Döpke. Mit dem ASB seien die Maßnahmen abgesprochen.

„Wir profitieren auch davon, dass der Eingang verschwenkt wird, sagt Jutta Mackensen, Leiterin im Alten- und Pflegeheim des ASB. Sie habe zwar noch keine Pläne gesehen, aber einen Eindruck durch die Erläuterungen der Bauamtsmitarbeiter vor Ort. „Es ist derzeit etwas unglücklich“, gibt sie zu, aber „wir freuen uns sehr“, dass nach dem Umbau der Zugang für Rollstuhlfahrer und Gehbedinderte einfacher werde. Das führe dazu, dass diese vermehrt selbstständig den Bereich überwinden könnten. Der Eingang an der Allee sei einer der beiden Hauptzugänge.

Doch für Schaare stellt außerdem der Neigungswinkel des Bürgersteiges ein weiters Problem dar. Statt der vorgeschriebenen Querneigung von 2,5 Prozent weise der Bürgersteig eine von neun Prozent aus, habe er festgestellt. Im Regelfall versuche man die sechs Prozent nicht zu überschreiten, sagt Döpke. „Aber wir arbeiten im Bestand.“ So sei dies kein Neubau wie in einem Baugebiet. Beim Bau des Gehwegs müsse sich nach den vorhandenen Gegebenheiten gerichtet werden. Deshalb kann die Stadt auch lediglich an der Ostseite der Straße die Situation verbessern. Wie Döpke sagt, lasse die Verhältnisse auf der gegenüberliegenden Seite keine Veränderung zu.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg