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Rodenberg Minister bringt „Bückethaler Knick“ ins Gespräch
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Minister bringt „Bückethaler Knick“ ins Gespräch
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16:51 16.08.2011
Der Parkplatz „Bückethaler Knick“ soll auf Möglichkeiten zusätzlicher Erweiterung überprüft werden. © Archiv
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Rodenberg (bab). Dieser wolle beim Bundesverkehrsministerium anfragen, ob ein erweiterter Ausbau des Parkplatzes „Bückethaler Knick“ die zusätzliche benötigten Parkflächen auffangen würde. Zurzeit ist ohnehin geplant, den Rastplatz bei Bad Nenndorf in Richtung Dortmund um 105 neue Lastwagenstellplätze zu erweitern.

Ob auch in der Gegenrichtung an der Südseite auf Barsinghäuser Gebiet weitere Flächen erschlossen werden können, müsse mit dem Bund aber verhandelt werden, wie Ralf Köster, Referent für Rastanlagenplanung im Ministerium, sagt, der an dem Gespräch teilgenommen hatte. Ob eine zusätzliche Vergrößerung der vorhandenen Rastanlage gewünscht sei und zudem den Rodenberger Rastplatz überflüssig machen würde, liege letztlich in der Entscheidung des Bundes.

Der Vorschlag der Rodenberger Verwaltung, Stellflächen am Lauenauer Logistikpark zu schaffen, hat wohl kaum Chancen. Nach Aussagen aus dem niedersächsischen Ministerium besage das Fernstraßengesetz, dass Rastanlagen Teil der Autobahn seien. Wie Köster begründet, schaffe der Bund damit im Rahmen seiner Daseinsvorsorge die Möglichkeit, dort ohne Gebühr die Ruhezeiten einhalten zu können und der Bund habe Zugriff auf Bewirtschaftung und Einfluss auf den Betrieb.

Bei Autohöfen, die der Bund als sinnvolle Ergänzung sehe, sei das aber nicht der Fall. „Da macht er keine Ausnahme“, ist Köster überzeugt, dass der Bund der Lauenauer Variante eine Absage erteilen wird. Laut CDU habe dies auch der Verkehrsminister bei dem Gespräch bereits mitgeteilt.

Allerdings wolle Bode nun „kurzfristig“ beim parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium einen größeren Ausbau vom „Bückethaler Knick“ anregen, wie der Rodenberger CDU-Amtsverband berichtet. Für den Vorsitzenden Heinrich Schaper ist das ein Grund zum Optimismus. Schaper hatte das Gespräch mit Bode und Köster in der vergangenen Woche zusammen mit Rodenbergs Bürgermeister Günter Altenburg, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Samtgemeinderat, Jürgen Baumgart, und Lauenaus CDU-Vorsitzendem Burkhard Liewald geführt.

Eine Prognose für den Erfolg des neuen Vorschlags will das niedersächsische Ministerium nicht abgeben. „Das ist eine ganz neue Frage“, sagt Köster. zu der es wohl erst Ende des Jahres Antworten gebe.

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