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Nachspiel zum Wirrwarr

St. Annen: Ex-Ratsherr formuliert sein Unverständnis wegen Verschiebung Nachspiel zum Wirrwarr

Ein Nachspiel haben die Wirrungen um die Sanierung der Straße St. Annen im Rodenberger Rat gehabt. Der frühere CDU-Ratsherr Carsten Schulz erkundigte sich nach den Argumenten dafür, dass die Chance vertan wurde, Steuergeld einzusparen.

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Rodenberg. Der Hintergrund: Die Straße St. Annen sollte eigentlich in diesem Herbst saniert werden – und zwar von derselben Firma, die im Sommer die Jacobistraße erneuert hatte. Da das Unternehmen bereits vor Ort war, hätte die Stadt eine fünfstellige Eurosumme sparen können. Schulz bekundete sein Unverständnis, dass dies ausblieb.
Bürgermeister Ralf Sassmann sagte, es habe sich „im Abstimmungsverhalten keine Mehrheit gefunden.“ Damit vermied er es, kenntlich zu machen, welche Politiker im Verwaltungsausschuss gegen die sofortige St.-Annen-Sanierung gestimmt hatten. Denn dieser Ausschuss tagt nicht öffentlich, und das jeweilige Abstimmungsverhalten der einzelnen Mitglieder muss geheim bleiben – so wollen es die Statuten. Nicht jedoch das Ergebnis, und das war knapp negativ in puncto Sanierung. Nach Informationen dieser Zeitung waren Abstimmungsprobleme ein Grund für das Hin- und Her.
„Deshalb müssen wir mit der Straße im jetzigen Zustand noch eine Weile leben“, so Sassmann. Im Bauausschuss sei das Vorhaben befürwortet worden, der Verwaltungsausschuss habe diese Entscheidung wieder gekippt. Angesichts der Großprojekte, die Rodenberg vor sich hat – vom Stockholm bis zur Grover Straße –, gilt es als unwahrscheinlich, dass St. Annen innerhalb der nächsten beiden Jahre wieder zur Debatte steht.
Schulz sagte, er habe den Vorschlag der Verwaltung gut gefunden, St. Annen dieses Jahr zu erneuern. „Eine Verwaltung, die mitdenkt, wünscht man sich ja. Wenn das Entscheidungsgremium dann anders abstimmt, muss man damit wohl leben“, sagte der frühere CDU-Ratsherr. „Das ist Politik“, so Sassmann, der seinerzeit für den Verwaltungsvorschlag gewesen war.

gus

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