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Nächster Austritt bei der CDU

Parteiaustritt Nächster Austritt bei der CDU

In der Rodenberger CDU rumort es weiter. Nach der Absegnung der Kandidatenliste für den Stadtrat ist bekanntgeworden, dass Katrin Weigt aus der Partei ausgetreten ist. Die Rodenbergerin bestätigte den Schritt auf Anfrage dieser Zeitung.

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Quelle: pr.

Rodenberg. Bei der Listenverabschiedung hatte Weigt noch gegen die vom Vorstand auserkorene Spitzenkandidatin Patricia Kasper um Platz eins kandidiert und kein schlechtes Ergebnis eingefahren: Mit sechs zu zwölf Stimmen unterlag Weigt der nunmehrigen Frontfrau der CDU-Liste. Anschließend erklärte sich Weigt bereit, auf der vom Vorstand für sie ausgesuchten Position elf anzutreten.

Entwicklung passe nicht mehr

Darauf folgte jedoch später ihr Rückzug, nachdem sie einige Zeit mit sich gerungen habe, so Weigt. Auf Anfrage erklärte sie, dass für sie „die Sachthemen eindeutig im Fokus stehen“ und die Entwicklung des Ortsverbandes für sie nicht mehr passe. Trotzdem möchte sie sich zukünftig kommunalpolitisch engagieren, denn gerade ein gutes Betreuungskonzept steht ihrer Ansicht nach bei vielen Eltern in der Samtgemeinde oben auf der Prioritätenliste. Als zweifache Mutter wisse sie zumindest, wovon sie spreche. Weigt ist derzeit bereits nicht stimmberechtigtes Mitglied im Ausschuss für Familie, Jugend und Soziales.

Darüber hinaus arbeitet sie ehrenamtlich als Elternvertreterin. In den Diskussionen um mögliche Verbesserungen bei der Kinderbetreuung in Rodenberg hatte Weigt mehrfach auf mehr Flexibilität gedrungen, um Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.

Nach Informationen dieser Zeitung hat es außerdem noch mehr CDU-Austritte in der Samtgemeinde Rodenberg gegeben. Und wie berichtet, war in Messenkamp CDU-Fraktionssprecher Udo Meyer ausgetreten, um eine Wählergemeinschaft zu gründen. Ob Weigt nun allein oder für die WGR zur Wahl antritt, ließ sie offen.

CDU-Ortsvorsitzender Erhard Steege wundert Weigts Austritt. Sehr wohl kümmere sich der Verein um Sachthemen. Doch die internen Dinge müssen zwangsläufig auch behandelt werden. Dass dies zuletzt zu häufig geschehen ist, streitet Steege nicht ab – ihn ärgere dies ebenfalls maßlos.

Mehrfach Verwerfungen

In der Rodenberger CDU hatte es in der aktuellen Ratsperiode mehrfach Verwerfungen gegeben. Gleich zu Beginn stand der Zwist mit Ex-Bürgermeister Günter Altenburg, der sich mit dem Rest der Fraktion verkracht hatte und seither demonstrativ fernab der CDU Platz nimmt, wenn er zu Ratssitzungen erscheint. Dann kam es vor anderthalb Jahren zum Bruch zwischen CDU und WGR, die gemeinsam Ralf Sassmann anstelle Altenburgs ins Bürgermeisteramt gewählt hatten.

Zuletzt protestierten Rodenberger Christdemokraten dagegen, dass der Algesdorfer André Hoffmann auf den ersten Listenplatz der Kreistagswahl-Liste gesetzt wurde, obwohl der Ortsverband dafür Patricia Kasper vorgesehen hatte. gus

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