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Netto bleibt in Rodenberg

Verstärkung statt Schließung Netto bleibt in Rodenberg

Der Aldi-Markt in Rodenberg gibt Ende Juni seinen Betrieb auf. Gerade jetzt machen in der Stadt Gerüchte die Runde, dass der an der Allee gelegene Netto-Markt ebenfalls seine Pforten schließt. Der Parkplatz sei kaum ausgelastet und der Markt selten voll, heißt es vonseiten der Bevölkerung. Doch die Netto-Zentrale dementiert.

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Rodenberg (js). Der Deister-Stadt wäre im Falle der Netto-Schließung bis zum möglichen Neubau eines Discounters als Aldi-Ersatz nur eine Einkaufsmöglichkeit – der WEZ-Markt – verbleiben. Im Hinblick darauf, dass die benachbarten Gemeinden Lauenau und Bad Nenndorf weit mehr Einkaufsmöglichkeiten zu bieten haben, wäre das äußerst wenig.
Doch zu diesem Szenario wird es nicht kommen. „Die Gerüchte über eine mögliche Schließung des Netto-Marktes können wir nicht bestätigen“, sagt Christina Stylianou, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Netto. Auch beim Vermieter der Immobilie, in der Netto angesiedelt ist, sind keine gegenteiligen Signale angekommen. „Wir haben einen sehr langfristigen Vertrag mit Netto“, sagt Christopher Groth, Vertreter des Eigentümers Norda Invest GmbH & Co. KG. Das ist nicht nur eine beruhigende Nachricht für die Bürger Rodenbergs, sondern auch für die zwölf Angestellten des im Dezember 2013 eröffneten Discounters, scheinen ihre Arbeitsplätze doch langfristig gesichert.
Auch auf der im Moment leerstehenden benachbarten Mietfläche könnten bald Menschen einer Beschäftigung nachgehen. „Es konkretisiert sich was“, sagt Groth vielsagend. Womöglich könne dort in den nächsten Monaten ein neuer Markt eröffnen. „Dieser würde aber nicht in Konkurrenz zu Netto stehen.“ Das heißt, dass beispielsweise kein Lebensmittelhändler in das 669 Quadratmeter große Objekt ziehen wird. Um welchen Markt es sich handelt, wollte Grothe zum jetzigen Zeitpunkt nicht verraten. „Wir befinden uns noch in den Verhandlungen.“ Bis vor wenigen Jahren, war dort ein Getränkemarkt ansässig.

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