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Rodenberg Neue Horizonte: Integration auch in den Jugendwehren
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Neue Horizonte: Integration auch in den Jugendwehren
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16:23 26.07.2011
Erfolgreiche Jugendgruppe – und Finn ist mittendrin. © pr/nah

Rodenberg/Niedernwöhren (nah). Das Besondere: Der Junge sitzt im Rollstuhl. Für Eckert ist das ein besonderes Beispiel für „gelebte Integration“, teilte sie jetzt unserer Zeitung mit. Es könnte auch in anderen Jugendwehren „neue Horizonte“ öffnen.

Für unsere Leserinnen und Leser hat die junge Beobachterin ihre Eindrücke vom Alltag der 27 Kinder und ihrer sieben Betreuer geschildert: „Mitten drin, der zwölfjährige Finn. Begonnen hat er seine Karriere in der Kinderfeuerwehr. Was auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist, dass er nicht wie alle anderen Jugendlichen stehen, hüpfen und laufen kann. Weil die Gruppe ihn so behandelt wie jeden anderen, fällt es nicht auf, dass er an einen Rollstuhl gebunden ist.

Finn hat sich seinen Traum erfüllt: Seine Freunde und das Hobby in der Jugendfeuerwehr gefunden. Voller Elan und Konzentration legte er einen perfekten A-Teil ab, bei dem ein Löschangriff zu bewältigen ist. Ein Betreuer begleitete ihn zu seiner Position über den Wassergraben zum Verteiler. Am Verteiler angekommen, richtete er sich seine Position als Melder ein, nahm Befehle des Angriffs- Schlauchtrupps entgegen und leitete sie weiter zum Maschinisten.

Er fieberte mit seinen Kameraden, beobachtete genau wie der weitere Verlauf der Übung verlief. Als es hieß: „Übung beendet“, war die Erleichterung bei Finn und seiner Gruppe groß.

Eckert hat auch beobachtet, dass die Jugendlichen und Betreuer mit Stolz Finn als ihren Freund und Kamerad ansehen: „Sie setzten neue Ziele, was Jugendfeuerwehr bedeutet - und leben ihren Traum von Integration.“